Aktuelles

Erklärung des Zentralrats der Ex-Muslime über die Deutsche Islamkonferenz

Die Deutsche Islamkonferenz muss abgeschafft werden

Am 7. Mai 2013 findet die diesjährige Deutsche Islamkonferenz (DIK) statt. Die erste DIK wurde im Dezember 2006 durch das Innenministerium unter der Regie des derzeitigen Innenministers Wolfgang Schäuble ins Leben gerufen. Zu dieser Konferenz wurden die Vertreter der islamischen Organisationen und Verbände sowie einige milde und säkulare Muslime eingeladen, um über die "Integration der Muslime" und deren Lebensbedingungen in Deutschland zu debattieren und um "gemeinsame" Ziele zu erreichen.

Diese und viele andere legitime Fragen standen damals in Raum und haben uns stark beschäftigt. Auf diese Fragen zu antworten, die Wahrheit ans Licht zu bringen und um die Gesellschaft darüber aufzuklären, das waren einige der Gründe, warum der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) im Februar 2007 gegründet wurde. Der ZdE hat damals vor 5 Jahren diese Probleme unter der Lupe genommen und auf die Fragen geantwortet.

Hintergründe:

Statt den islamischen Extremismus in Deutschland zu bekämpfen, beabsichtigte die deutsche Regierung mit den Islamverbänden zu verhandeln. Die Regierung setzte sich mit den Organisationen zusammen, die in den Moscheen frauenfeindliche islamische Sharia-Gesetze lehren, Hass gegenüber den Mitmenschen predigen und in den Schulen und Strassen dieses öffentlich zeigen, sobald jemand sich die kleinste Kritik gegen den Islam und die Islamisten traut. Die Islamkritiker in dem "demokratischen Rechtsstaat Deutschland" müssen Angst um ihr Leben haben, weil "beleidigte Muslime" solche Kritik nicht ertragen können. So haben wir uns von der Meinungsfreiheit, einem Bestandteil des deutschen Grundgesetzes, verabschiedet.

Die meisten Opfer des islamischen Einflusses in der Gesellschaft sind aber die Menschen aus dem islamischen Milieu. Insbesondere die Jugendlichen, die in die Fänge der islamischen Terrorzellen rutschen oder die, die sich gegen den Druck ihrer Familie wehren und dies mit ihrem Leben bezahlen, wie Hatun Sürücü(1) und Morsal Obeidi(2).

Eine der wichtigsten Kritikpunkte an die deutsche Regierung und die DIK ist, dass die Regierung anstatt systematischer Abschaffung von Gettoisierung der Gesellschaft dazu beiträgt, Parallelgesellschaften entstehen zu lassen. Die DIK und ihre Mitglieder zeigen keinerlei Interesse an einer säkularen Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von Nationalität und Religion gleiche Rechte haben und gleich behandelt werden.

Zudem ist es wichtig, den Rassismus und Rechtsextremismus in der Gesellschaft zu bekämpfen und durch übergreifende Aufklärungsarbeit in den Schulen, Behörden und Medien diesen in der Wurzel zu neutralisieren.

Die Mehrheit der Muslime in Deutschland will mit den islamischen Organisationen und Verbänden nicht zu tun haben. Diese Mehrheit der Menschen als Terrorist zu bestempeln wäre genauso ein irreparabler Irrtum wie die islamische Verbände als Vertreter der Tausenden von "Muslime" in Deutschland anzuerkennen.

Politischer Islam

Ein wichtiger Aspekt, welcher sogar von den Kritikern der DIK weniger beachtet wird, ist die Rolle des politischen Islams.

Mehr als drei Jahrzehnte wurde eine mittelalterliche, aggressive und unmenschliche islamische Bewegung verstärkt aktiv. Wo diese Bewegung die Führung und politische Macht bekam, herrschten dort unmenschliche islamische Regeln mit Bedrohung, Steinigung, Ermordung und Terror an den unschuldigen Menschen. Mit dieser Methode verbreitete sich der politische Islam und übte auf die Welt Druck aus bis heute.

Die Tatsache, dass der politischen Islam nicht nur Macht in den Herkunftsländern wie in Afghanistan, Iran, Palästina, Syrien, Pakistan und vielen anderen Ländern hat, sondern sich auch in den "demokratischen" westlichen Ländern ausbreitete, führte mit der Zeit zu einem politischen Problem im Westen. Nach dem 11. September ist der politische Islam zu weit gegangen und musste gebremst werden.

Der Grund, warum die deutsche Islamkonferenz ins Leben gerufen wurde, liegt an zwei wesentlichen Punkten. Zum einen hatte diese Konferenz die Aufgabe, den politischen Islam und dessen langen Arm, d. h. die Islamverbände und islamischen Organisationen in Deutschland unter Kontrolle zu halten und mit ihnen zu verhandeln. Zum zweiten, um die diplomatischen und politischen Beziehungen zu den Regierungen in den Ursprungsländern wie zur Islamischen Regierung im Iran oder der Türkei aufrecht zu halten, und somit die wirtschaftlichen Nutzen für den deutschen Markt zu sichern.

Dabei ist es der deutschen Regierung völlig gleichgültig, welche verheerenden Auswirkungen die Verhandlungen auf die Lebensverhältnisse von Menschen, ob Muslimen oder Nicht-Muslimen, in Deutschland haben. Der deutsche Regierung ist es nicht wichtig, dass die Frauen und Jugendlichen aus den muslimischen Familien noch mehr als zuvor die Hände gebunden wird, um sich aus dem Netz der engen islamischen Verhältnissen zu befreien, ohne mit Mord durch die eigenen Angehörigen bedroht zu werden. Ihr war es nicht wichtig, ob die Sharia-Gesetze für die "Muslime" bei den Gerichtsverhandlungen gelten, anstatt der deutschen Gesetzgebung wie für alle Menschen in Deutschland. Der Islamunterricht in den Schulen und Hochschulen wird gefordert, die Kopfbedeckung für die Frauen und die islamische Bekleidung wird als "freie Wahl" der sechsjährigen Mädchen in den Schulen anerkannt und zugelassen und in Hamburg (und bald in anderen Städten) werden die Vertreter der Moscheen in den Aufsichtsgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens mitwirken.

Das und vieles mehr sind die Gegenleistungen, welche die deutsche Regierung den Vertretern des politischen Islams verspricht, wenn sie sich an die Spielregeln der deutschen Regierung halten. Das alles passiert auf Kosten der so genannten Muslimen in Deutschland. An den Rest der Bevölkerung geht diese Politik nicht spurlos vorbei.

Obwohl einige Islamverbände und säkulare Muslime die DIK in den letzten Jahren verlassen haben, haben die deutsche Regierung und die derzeitige Mitglieder der DIK weiterhin an ihrem Projekt gearbeitet und es fortgesetzt. Eines der Ergebnisse der DIK ist der "Islamvertrag"(3) der Freien und Hansestadt Hamburg mit den Islamverbänden.

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat während der letzten Jahre immer wieder zu diesen Themen Stellung bezogen, durch verschiedene Veranstaltungen und Konferenzen, Demonstrationen und Aufklärungsarbeiten die Menschen auf die falsche Politik der DIK aufmerksam gemacht und auf die richtige Lösungen hingewiesen.

Menschen gegen den politischen Islam

Wir sind in den letzten Jahren verstärkt Zeuge geworden von einer Reihe von Aufständen der Menschen und von Revolutionen gegen diktatorische islamische Regierungen wie im Iran (2009), Tunesien (2010/2011), Ägypten (2011/2012) und Syrien (2011), die sich auf einige andere arabische Länder ebenso ausgebreitet haben.

Millionen von Menschen, insbesondere die Frauen und Jugendlichen sind in diesen Ländern auf die Strassen gegangen, und haben für ihre Freiheit und ein menschenwürdiges Leben gekämpft.

Die Welt hat gesehen, dass Neda Agha Soltan, eine junge Frau während den Aufständen im Iran (2009) vor der Kamera auf der Strasse gestorben ist. Sie wurde durch die Milizen der islamischen Regierung getötet, weil sie frei von islamischem Zwang leben wollte. Sie war eine Frau wie alle andere Frauen in Berlin, Paris oder London und wollte ein unbefangenes Leben führen.

Die Menschen kämpfen in Tunesien und Ägypten weiterhin nach dem Sturz der Diktaturen für ihre Freiheit. Diesmal aber gegen die so genannten "liberalen" und "moderaten" islamischen Kräfte, die an die Macht gekommen sind, um durch die islamische Sharia die freiheitliche Bewegung der Menschen niederzuschlagen. Wie die islamische Regierung vor 34 Jahren im Iran es getan hat und wie es bis heute andauert. Die jungen und mutigen Frauen wie Alia Majida Al-Mahdi in Ägypten und Amina Tyler in Tunesien protestieren gegen die frauenfeindlichen islamischen Gesetze mit ihren nackten Körpern vor der Kamera. Sie wurden zum Symbol für moderne und selbstbewusste Frau und des Widerstandes gegen den politischen Islam in den "islamischen" Ländern. Es gibt aber auch eine Bewegung, welche sich stark machte gegen die islamische Macht in den westlichen Ländern, von den Mohammed Karikaturen in Dänemark bis hin zu erfolgreichen Kampagnen wie "One Law for All" gegen die Sharia in Großbritannien, angeführt von der bekannten Atheistin und Bloggerin Maryam Namazie, dem Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland, Österreich, Schweden, Schweiz und Großbritannien bis hin zu Protestaktionen von Femen in vielen europäischen Ländern.

DIK 2013

Die Deutsche Islamkonferenz hatte aus unserer Sicht niemals einen legitimen Grund für ihre Existenz. Aber in Hinblick auf den oben genannten Ereignissen in den "islamischen" Ländern, verliert sie Tag zu Tag ihre Legitimität für die Öffentlichkeit, weil der politische Islam mit der Zeit seine Macht in den islamisch regierenden Ländern verliert.

Wenn die direkte und indirekte Unterstützung aus westlich "demokratischen" Ländern nachließe, wäre zum Beispiel die islamische Regierung im Iran schon längst Teil der Geschichte geworden.

Die diesjährige Islamkonferenz und weiterhin die Anerkennung der Macht der Islamverbände und Organisationen über eine Minderheit der Muslime ist mehr denn je ein Desaster für die deutsche Regierung.

Wir betonen noch einmal, wenn die Deutsche Regierung tatsächlich für das Wohlergehen aller Menschen in Deutschland, ungeachtet deren Herkunft, Glaube und Religion sorgen möchte, soll sie als erstes den Rassismus in der Gesellschaft und in den deutschen Behörden und Schulen bekämpfen, gleiche Gesetze für alle Menschen in Deutschland gelten lassen, für eine säkulare Gesellschaft ohne Einflüsse der Religion in den öffentlichen Einrichtungen und dem Schulwesen sorgen.

Leider wird das Wort "Rassist" und "Rassismus" als Waffe gegen jede Art der Kritik am Islam und den Islamisten verwendet, nicht nur durch die Islamisten und durch deutsche Islam- und Orient-Experten, sondern auch durch linke "Antiimperialisten", den Vertretern der multikulturellen Ideologie und der Postmoderne. Durch solchen Pseudo-Antirassismus, der versucht, die Kritiker des Islams und des politischen Islams zum Schweigen zu bringen, wird die Bekämpfung des wahren Rassismus verblasst. Dieses Problem sollte ebenso durch eine objektive Aufklärungsarbeit vor allem durch die Regierung beseitigt werden. Leider ist die Politik der deutschen Regierung Teil dieses Problems.


1) http://www.spiegel.de/thema/mord_an_hatun_sueruecue/
2)http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ehrenmord-in-hamburg-das-lange-leiden-der-morsal-obeidi-a-556404.html bereits getan
3) http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3551764/2012-08-14-sk-vertrag.html http://www.hamburg.de/contentblob/3551370/data/download-muslim-verbaende.pdf

Offener Brief an den Präsidenten des Europäischen Parlaments Herrn Martin Schulz

An den Präsidenten des Europäischen Parlaments
Herrn Martin Schulz
An den Bundesaußenminister des Auswärtigen
Herrn Dr. Guido Westerwelle

Le président de la République tunisienne
Moncef Marzouki
Le président de l'Appel de la Tunisie
Béji Caïd Essebs

March 28, 2013

Die neunzehnjährige Tunesierin Amina ist Anhängerin der FEMEN, einer 2008 in Kiew von Anna Hutsol gegründeten Organisation, die für die Selbstbestimmung des Menschen, insbesondere der Frauen eintritt. Amina ist eine von tausenden anderen tunisischen Frauen, die es ablehnen, dass sich religiöse oder andere Moralvorschriften in ihr Leben einmischen. Amina war davon überzeugt, dass die universellen Menschenrechte auch in ihrem Land beachtet werden müssen. Auch junge tunesische Frauen wie sie haben Anspruch auf sexuelle Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, freie Partnerwahl, freie Selbstentfaltung und ein freies, menschenwürdiges Leben. Sie war von dem mutigen Engagement der Ukrainerinnen begeistert. Deshalb nahm sie sich ein Beispiel an den FEMEN-Aktivistinnen und veröffentlichte ein Foto von sich, dass sie mit unbekleideten Oberkörper zeigt, auf dem eine unmissverständliche Botschaft geschrieben steht: Mein Körper gehört mir und ist nicht die Ehre eines anderen.

Als Adel Almi (Adel El Almi), Anführer der staatlich anerkannten Missionsbewegung l’Association modérée pour la sensibilisation et la réforme (The Moderate Association for Awareness and Reform, al-Jam'iya al-Wasatiya lil-Tau'iya wal-Islah, davon erfuhr, erzürnte das den Prediger, denn die Taten Aminas würden: "Epidemien und Katastrophen" heranziehen sowie auch andere Frauen vom rechten Weg abbringen und "mit diesen Ideen anstecken". Es sei notwendig, Amina von anderen Menschen zu isolieren: "Ich will, dass sie wieder geheilt wird". Doch das reichte dem frommen Mann nicht aus, weshalb er eine Fatwa gegen sie verhängte: Amina soll mit 80 bis 100 Peitschenhieben bestraft oder wegen der Schwere der Verfehlung eigentlich sogar gesteinigt werden.

Um die mutige junge Frau vor der tödlichen Bedrohung zu bewahren, starteten sehr bekannte Frauenrechtlerinnen, prominente Atheisten wie Richard Dawkins, Taslima Nasrin, Maryam Namazie und FEMEN-Mitgründerin Inna Shevchenko eine Kampagne und eine Petition an die tunesische Regierung und forderten diese auf, Aminas Leben und Freiheit sicherzustellen und diejenigen, die sie bedrohen zu bestrafen. Innerhalb von drei Tagen unterzeichneten mehr als siebzigtausend Unterstützer die Eingabe. Diese Koalition hat außerdem den 4. April zum internationalen Aktionstag für Amina ausgewählt. Das ist sehr erfreulich.

Doch es gibt leider beunruhigende Neuigkeiten: Seit etwa einer Woche besteht kein Kontakt mehr zu Amina. Auch FEMEN-Mitgründerin Shevchenko, die noch vor kurzem mit Amina gesprochen hat, kennt ihren Aufenthaltsort nicht. Möglicherweise, so heißt es in mehreren Medienberichten, ist sie von ihren Eltern in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden, nachdem diese von den nackten Protestfotos erfahren hatte. Die Behauptung, dass es Amina inzwischen gut gehe und sie bei ihrer Familie sei, ist zweifelhaft.

Wir, die Unterzeichnenden rufen Sie auf, den Aufenthaltsort von Amina festzustellen. Überzeugen Sie sich von ihrem Wohlergehen und davon, dass keine Gewalt gegen sie angewendet wurde. Die Staaten der Europäischen Union sollen klar gegen diese Fatwa von Anhängern des fundamentalistischen Islam Stellung beziehen und diese Menschenrechtsverletzung mit deutlichen Worten verurteilen.

Bundesregierung und Europäisches Parlament sollen darauf hinwirken, dass in Tunesien keine Regierung die Macht ergreift, die eine Trennung von Staat und Religion, Gesetz und Religion sowie Recht und Religion ablehnt und durch die Implementierung der Scharia die Rechte der Frauen einschränkt.

Diejenigen, die wie die religiöse Autorität Adel Almi zur Gewalt gegen Amina aufgerufen haben, müssen strafrechtlich verfolgt werden.

Mina Ahadi,
Internationales Komitee gegen Steinigung - International Committee Against Stoning
http://minaahadi-iran.blogspot.co.uk/
http://stopstonningnow.com/

Maryam Namazie
http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/

Nazanin Borumand,
Vorstandsmitglied des
Zentralrats der Ex-Muslime Deutschland - Council of Ex-Muslims Germany
http://www.ex-muslime.de/

Gabi Schmidt

Edward von Roy

Kritische Islamkonferenz 2013

“Selbstbestimmung statt Gruppenzwang!”: Unter diesem Motto steht die hochkarätig besetzte, öffentliche Tagung der Kritischen Islamkonferenz 2013, die vom 11.-12. Mai in Berlin stattfinden wird.

Die Kritische Islamkonferenz ist ein alternatives Dialogforum, das 2008 in bewusster Abgrenzung zur Deutschen Islamkonferenz des Innenministeriums ins Leben gerufen wurde. Kamen in der ersten öffentlichen Tagung der Kritischen Islamkonferenz 2008 vor allem religionsfreie Islamkritiker und Ex-Muslime zu Wort, sollen 2013 verstärkt auch liberale Muslime Gehör finden. Denn um die „offene Gesellschaft“ gegen die doppelte Bedrohung von politischem Islam und chauvinistischer Fremdenfeindlichkeit zu schützen, bedarf es eines breiten Bündnisses säkularer und liberal-religiöser Kräfte. Wir laden Sie herzlich dazu ein, daran mitzuwirken und mit uns darüber zu diskutieren, wie wir diese Gesellschaft im Sinne der Menschenrechte weiterentwickeln können!

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite kritische-islamkonferenz.de

Arabischer Frühling, weibliche Revolution, Säkularismus - Nein zu den Sharia Gesetzen!

Die Internationale Konferenz zum Internationalen Frauentag am 8. März an der Goethe Universität in Frankfurt/M. war ein großer Erfolg!

An der Konferenz, die vom Zentralrat der Ex-Muslime und der Organisation gegen Frauendiskrimination im Iran organisiert wurde, haben 6 prominente Frauenrechtlerinnen und mehr als 200 Besucher teilgenommen.

Die Konferenz wurde mit einer Botschaft der bekannten Frauenrechtlerin Nawal Al Sadawi aus Ägypten eröffnet.

Der Autorin Taslima Nasrin, die z.Z. im Exil in Indien lebt, war es aufgrund einer Anklage wegen Blasphemie verboten worden, auszureisen. Sie hat jedoch eine Botschaft an die Konferenz geschickt, die man hier lesen kann.

Die Rednerinnen Houzan Mahmoud, Necla Kelek, Maryam Namazie, Zana Ramadani und Mina Ahadi griffen verschiedene Aspekte der Frauenbewegung in sogenannten islamischen Ländern und weltweit auf. Es folgte ein Gastbeitrag der LINKEN-Abgeordneten Sabine Leidig. Die Moderation hatte Nazanin Boroumand übernommen. Eine abschließende Diskussionsrunde mit dem Publikum zeigte die Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung und Themensetzung. Die Konferenz fand in Deutsch und Englisch statt, übersetzt von Patty Debonitas.

Shahnaz Moratab, eine der Organisatorinnen der Veranstaltung wurde mit einem Blumenstrauß stellvertretend für alle, die diese Konferenz ermöglicht hatten, gedankt.

Zusätzlich zur Konferenz gab es auch eine Ausstellung von Fotos über den weltweiten Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und gegen Gewalt.

Hier gibt es eine Bildergalerie von der Veranstaltung. (Die Videos der Reden folgen bald.)

Mina Ahadis Rede kann man hier lesen. Maryam Namazies Rede kann man hier lesen.

Zentralrat der Ex-Muslime
10. März 2013
minnaahadi[at]gmail.com

Arabischer Frühling, weibliche Revolution und Sälularismus

Nein zur Sharia!

*Einladung zur Konferenz am 8. März, dem internationalen Frauentag *

Die Revolutionen in den Ländern wie in Ägypten, Tunesien und Syrien, welche bekannt sind als "arabischer Frühling" gegen das jeweilige diktatorische Regime, haben noch einmal das wichtige Thema über die Situation der Frauen und die Emanzipation in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt. In diesen Ländern versucht der politische Islam sich durchzusetzen, an die Macht zu kommen und mit allen Mitteln zu erhalten. Diese Situation stellt insbesondere die Frauen vor eine wichtige Frage; Mit solchen islamischen Regierungen, was wird mit uns Frauen geschehen? Die bittere und schmerzhafte Erfahrung der Frauen im Iran sowie deren Kampf in den letzten 35 Jahren gegen die frauenfeindliche islamische Regierung ist vielen Menschen in den oben genannten Ländern bekannt. Es ist offensichtlich, dass je mehr der Islam und die Religion Macht in der Politik und dem Staat erhält, desto mehr werden die Frauen in der Gesellschaft zurückgehalten und rechtsloser dargestellt. In dieser Konferenz mit den weltweit bekannten Rednerinnen wird über die Rolle des Islams und der islamischen Staaten im Leben der Frauen und über den Widerstand der Frauen gegenüber reaktionären islamischen Regierungen für die Freiheit und Emanzipation gesprochen. Wir möchten unsere Solidarität mit der weltweiten Freiheitsbewegung der Frauen insbesondere im Ägypten, Tunesien, Libyen, Iran und .... ausdrucken. Wir laden alle Interessierte zu diese Konferenz ein.

Koordinationskomitee der Konferenz Poster8MarchDe_N_Chap

Rednerinnen:

Taslimah Nasrin
Taslimah Nasrin ist eine Autorin und Ärztin aus Bangladesh. Sie setzt sich für die Rechte der Frauen ein und ist eine Islamkritikerin. Gegen sie wurde von einem islamischen Gericht das Todesurteil ausgesprochen. Sie erhielt im Jahr 1996 den "International Humanist Award".


Mina Ahadi
Mina Ahadi
ist Gründerin des "Internationales Komitee gegen Todesstrafe" und Islam- und Religionskritikerin. Sie ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland und eine erfolgreiche und bekannte Aktivistin im Kampf für die Menschen- und Frauenrechte, gegen Steinigung und Todesstrafe weltweit.


Maryam Namazie
Maryam Namazie, geboren im Iran, ist eine Islam- und Religionskritikerin und Frauenrechtlerin. Sie ist Gründerin der Organisation "One law for all" gegen Sharia-Gesetze, kämpft seit Jahren für die Frauen- und Menschenrechte. Sie ist eine bekannte Säkularistin und Gewinnerin von mehreren Awards u.a. "Secularist of the Year Award" im 2005.


Hozan Mahmood
Hozan Mahmood
ist eine Frauenrechtsaktivistin und Islamkritikerin aus Kurdistan-Irak. Sie ist Sprecherin der Organisation "Freiheit der Frau im Irak" und ein bekanntes Gesicht in der Region. Sie organisierte mehrere Kampagnen für die Verteidigung der Frauenrechte im Irak und Weltweit.


Necla Kelek
Necla Kelek
ist in der Türkei geboren und ist eine deutschtürkische Sozialwissenschaftlerin. Sie ist ebenso eine Islamkritikerin und Frauenrechtlerin. 1995 ist ihr Buch "Die fremde Braut" erschienen. Für das Buch erhielt Kelek den renommierten Geschwister-Scholl-Preis.


Zana Ramadani
Zana Ramadani
ist eine Albanerin aus Mazedonien und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Sie ist 29 Jahre alt und in eine muslimische Familie geboren. Frau Ramadani ist eine Frauenrechtlerin und Mitbegründerin von FEMEN Germany.


Presseerklärung des Zentralrats der Ex-Muslime zur Islamkonferenz

Die islamischen Organisationen, die in der heutigen Sitzung der Islamkonferenz am runden Tisch saßen, sind die Vertreter von verschiedenen islamischen Regierungen und Verbänden und Teil einer islamischen Bewegung. Ihr Ziel ist mehr Macht und mehr politischer Einfluss.

Diese Islamkonferenz dient zur Anerkennung des politischen Islams in Deutschland und ist ein umgekehrter Rassismus gegenüber Millionen von Menschen aus so genannten islamischen Ländern.
Unter dem Vorwand, dass hierzulande Menschen aus dem Iran, Irak, Türkei usw … leben, werden immer mehr – zum Teil mit staatlichen Mitteln – Imame importiert und geschult, Moscheen und islamische Einrichtungen gebaut. Religiöse Organisationen werden als politische Parteien anerkannt und sitzen als Vertreter der Menschen aus oben genann­ten Ländern mit der deutschen Regierung am runden Tisch. Das ist ein Rückschritt für die zivilisierte Welt.

Das deutsche Innenministerium versucht durch diese Konferenz angeblich gegen den Terrorismus zu kämpfen und das heutige Thema war Ehrenmord und häusliche Gewalt in den islamischen Familien.
Wenn die deutsche Politik den Menschen eine religiöse Identität gibt, gleichgültig ob sie es wollen oder nicht, wenn die deutsche Regierung mit den Organisationen verhandelt, deren Aufgabe die Verbreitung und die Propaganda für den Islam und die islamische Ideologie wie Zwangsverschleierung, Geschlechterapartheid und patriarchalische Kultur ist, und wenn sie ihnen Macht, Geld und Einfluss verschafft, dann ist das Gespräch über häusliche Gewalt eine Farce.

Noch ein anderer Punkt war heute der Salafismus in Deutschland. In diesen Wochen kann man in vielen deutschen Innenstädten bärtige junge Männer sehen, die an Passanten den Koran verteilen.
Der religiöse Radikalismus der Salafisten sorgt in vielen Ländern für eine menschenfeindliche, speziell frauenfeindliche Kultur, und für eine Bewegung, die im Herzen von Deutschland für Steinigung und für das Abhacken von Händen und Füßen plädiert. Vor allem junge Menschen sind davon bedroht, in den Sog die­ser Strömung zu geraten, den Kontakt zu Freunden und Familienangehörigen abzubrechen und sich zu radikalisieren. Sie lassen dann ihre Eltern verzweifelt zurück.

Statt einer säkularen und menschenfreundlichen Integrationspolitik strebt die deutsche Regierung eine reaktionäre Islampolitik an, die leider immer mehr Jugendliche in die Tiefe der radikal-reaktionären islamischen Bewegung zieht. Das ist das Ergebnis der seit 2007 gegründeten Islamkonferenz.

Die Salafisten, die dicht mit den finanziellen und politischen Interessen Saudi-Arabiens verknüpft sind, sind ein Teil des weltweit erstarkenden Islamismus, dem auch die im Koordinierungsrat (KRM) zusammengeschlossenen Verbände Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), Islamrat, VIKZ und Ditib zuzurechnen sind. Die Deutsche Islamkonferenz hat diese an der Scharia orientierten Organisationen aufgewertet und als Dialogpartner und staatliche Kooperationspartner salonfähig gemacht. Durch die Einführung des flächendeckenden bekennenden Islamischen Religionsunterrichts gelingt es ihnen, Einfluss auf den Bildungssektor und die nachwachsenden Generationen zu nehmen. Einige Politiker wollen sogar islamische Schiedsgerichte legalisieren, die auf der Grundlage der Scharia urteilen.

Deshalb verurteilt der ZdE jede Verharmlosung oder Zusammenarbeit mit islamischen Organisationen und verlangt von der deutschen Regierung ebenso wie von der Öffentlichkeit, klar Position gegen frauenentwürdigende und menschenverachtende Aussagen und Praktiken der Salafisten oder anderer islamischer Gruppierungen und Einzelpersonen zu beziehen.
Wir fordern die sofortige Auflösung der Islamkonferenz sowie eine konsequente Trennung der Einflussbereiche von Staat und Religionsgemeinschaften. Islamkritik darf nicht als Islamophobie oder antimuslimischer Rassismus diskreditiert werden. Pressefreiheit, Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit gehören zum Fundament der Menschenrechte, die dem chronischen religiösen Beleidigtsein nicht geopfert werden dürfen.

Mina Ahadi
Zentralrat der Ex-Muslime

19.04.2012

Iraner in Würzburg im Hungerstreik

Presseerklärung

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)
20.03.2012

Seit dem 19. März 2012 greifen Flüchtlinge in Würzburg zu den Mitteln von Hungerstreik und Sitzstreik. Diesen aus dem Iran stammenden Menschen geht es darum, die Öffentlichkeit auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Würzburg ist die Stadt, in der sich vor nicht ein­mal zwei Monaten der Iraner Mohammad Rahsepar umgebracht hat. In der Nacht vom 28. zum 29. Januar 2012 erhängte sich der Dreißigjährige in seinem Zimmer im Würzburger Asylbewerberheim. Er hinterlässt seine Frau und seinen siebenjährigen Sohn, die beide im Iran leben.

Jetzt wollen diese Flüchtlinge zeigen, aus welchem Land sie zu uns geflohen sind und wie wenig die Asylpolitik von Bayern mit humanen Werten oder Menschenwürde zu tun hat. Viele dieser Flüchtlinge leben in einer völlig unsicheren Situation, nach mehr als drei Jahren, manchmal sogar seit elf Jahren der Anwesenheit in Deutschland wissen sie immer noch nicht, ob sie hier bleiben dürfen.

Eine Abschiebung in den Iran ist lebensgefährlich – diese Leute brauchen unsere Unterstützung.

Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) unterstützt diese Aktion und verlangt vom Innenministerium des Freistaats, eine humane und transparente Asylpolitik zu gewährleisten. Besonders auch für Ex-Muslime und politische Dissidenten muss ein zügiges Asylverfahren das Bleiberecht in Deutschland sichern.

Hassan Hosienzadeh ist einer der Streikenden. Seit vier Jahren wartet der Ex-Muslim auf das erfolgreiche Ende seines Anerkennungsverfahrens. Bis heute hat Hosieni nur negative Antworten bekom­men. Wir vom ZdE wissen, dass jede Abschiebung dieser Ex-Muslime zurück in den Iran ihre Todesstrafe und Hinrichtung bedeutet und verlangen, dass Herr Hosienzadeh hier schnellstmöglich Asyl erhält.

Wir verurteilen die gegenwärtige bayerische Asylpolitik und verlangen eine Verbesserung hinsichtlich der Lebenssituation von Asylbewerbern sowie das Bleiberecht für die Flüchtlinge aus Diktaturen wie beispielsweise aus dem Iran.

Mina Ahadi
Zentralrat der Ex-Muslime

Offener Brief von Mina Ahadi an G. Westerwelle

Sehr geehr­ter Herr Dr. Westerwelle,

aus dem iranischen Gefängnis Rajai Shahr hat mich gestern Abend der 21 jährige Zaniyar Moradi mit zittriger Stimme angerufen. Er sagte, dass sein Todesurteil und das von seinem Cousin, dem 26 jährigen Loghman Moradi, bestätigt worden ist. Die beiden können jederzeit hingerichtet werden.
Er wollte, dass ich etwas unternehme. Seine letzten, mit Angst begleiteten Worte waren :„Denke, ich wäre dein eigenes Kind! Hilf mir! Ich will am Leben bleiben!“

Heute am 19. Januar ist der Geburtstag meiner Tochter. Ich habe diesen Tag mit den Worten von Zaniyar begonnen und ich möchte alles Erdenkliche tun um ihn zu helfen. Ich möchte alle, die meiner Meinung nach in der Lage sind, etwas zu tun, benachrichtigen – damit wir gemeinsam Zaniyar retten.

Daher bitte ich Sie und das Auswärtige Amt, wie bei dem Fall der zwei im Iran inhaftierten deutschen Reportern, diese Angelegenheit als sehr ernst zu nehmen und sich für die Rettung dieser jungen Menschen einzusetzen.

Ich bin überzeugt, dass Sie viel machen können.

Das internationale Komitee gegen Hinrichtung und ich haben vor, eine internationale Kampagne für die Rettung von Zaniyar zu organisieren und erwarten von Ihnen und dem Auswärtigen Amt, sich uns anzuschließen und notwen­dige Maßnahmen zu ergreifen.

Hochachtungsvoll
Mina Ahadi
Internationales Komitee gegen Hinrichtung

Köln, den 19.01.2012

Mina Ahadi wird auf der Demonstration gegen die Zweite Bonner Afghanistan-Konferenz eine Rede halten!

Die Zweite Afghanistan-Konferenz, die vom 3. bis 5. Dezember in Bonn stattfindet, ist ein wichtiges politisches Ereignis. 10 Jahre nach der ersten Konferenz wird noch einmal über die gesellschaftliche Zukunft von Millionen Menschen und besonders von Millionen Frauen in Afghanistan entschieden.
Nach den vorliegenden Informationen sieht es danach aus, dass auf dieser Konferenz die Weichen nicht in Richtung auf den Aufbau eines säkularen Staates gestellt werden, der sich an den Menschen- und Frauenrechten orientiert. Beabsichtigt ist vielmehr eine Zusammenarbeit mit den Islamisten bzw. ein Dialog mit den Taliban, also eine Politik, die vollständig gegen die Interessen der afghanischen Bevölkerung sowie der fortschrittlich-säkularen Organisationen verstößt und dem Aufbau einer freiheitlichen Lebensordnung zuwiderläuft.

Afghanistan verfügt über genügend Kapazitäten und ein ausreichendes Potenzial von fortschrittlichen Menschen und Organisationen, um die Zukunft des Landes auf der Basis der Trennung von Religion und Politik zu gestalten und eine bessere Gesellschaft aufzubauen.
Aber die Politik der westlichen Staaten und der deutschen Regierung ist bis heute auf die Zusammenarbeit mit reaktionären islamischen Organisationen fixiert und bastelt an einer Regierung, die konzeptionell und in ihrer Zusammensetzung der Vergangenheit angehört und gegen eine fortschrittlche Zukunft gerichtet ist.

Mehrere afghanische und iranische Organisationen haben anlässlich dieser Konferenz eine Demonstration organisiert, auf der die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, eine Rede halten wird.

Mina Ahadi sagt : Der politische Islam und die islamische Regierung verstoßen gegen die Menschenrechte und sollten weltweit geächtet werden. Die Zweite Bonner Afghanistankonferen ist der zweite untaugliche Versuch der internationalen Gemeinschaft, eine islamische Regierung in Afghanistan zusammenzustellen, die kein Garant, sondern ein Hindernis ist für die Durchsetzung von Menschen- und Frauenrechten.

Der ZdE begrüsst den Protest der Linkspartei gegen diese Konferenz, verlangt aber von der Linkspartei, dass sie sich auch ausdrücklich gegen die Islamisten und deren Mord- und Steinigungsterror wendet und nicht weiterhin auf diesem Auge blind bleibt. Gegen den Natoeinsatz und den Krieg in Afghanistan zu sein darf nicht mit einer Verharmlosung der Islamisten verbunden bleiben. Auch in Bezug auf Afghanistan müssen wir als eine Dritte Kraft auftreten: Gegen den Krieg einerseits und gegen die Islamisten und die islamische Regierung andererseits. Für einen säkular-demokratischen Staat in Afghanistan.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)
Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
ab 10 bis 14 uhr

Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt den Mord an Rafig Tagi

Der 1950 als Rafig Naziroglu Taghiyev in Khoshchobanly, Aserbaidschan geborene Publizist, Journalist und Arzt Rafik Tagi war als Kritiker des religiösen, insbesondere des politischen Islams bei der Jugend, den Säkularen und Atheisten sehr bekannt und beliebt und wurde der Salman Rushdie Aserbaidschans genannt.

Tagi erlangte durch seine gesammelten Erzählungen (sechs Bände) große Bekanntheit. Auch die gut begründeten politischen Stellungnahmen des Autors in der internationalen Presse fanden Beachtung. Oft wurde Tagi wegen seiner Zivilcourage bedroht.
In dem Artikel “Europe and us” (Europa und wir) lehnte der Publizist die enge Zusammenarbeit der Nachbarländer Aserbaidschan und Iran ab. Das Land könne sich nur dann zum Nutzen aller Bürger weiterentwickeln, wenn es sich künftig nicht an Asien binden, sondern nach Europa ausrichten würde. All seinen Fortschritt verdanke der Staat jenem Humanismus und Universalismus, der auch Europa präge. Der Islam habe seine Herrschaft auf dem Kontinent aus diesem Grunde niemals aufbauen können. Ferner nannte der Publizist im Artikel Äußerungen des Propheten Mohammed aggressiv.

Dieser Beitrag in der Zeitung Sanat erzürnte Irans rückwärtsgewandte schiitische Autoritäten. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Großayatollah Fazel Lankarani (1931-2007) fertigte am 25. November 2006 eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) wegen “Beleidigung des Islams und des Propheten Mohammed” gegen Tagi und den Zeitungsherausgeber Samir Sadagatoglu an, in der er für beide die Todesstrafe forderte.
Rafig Tagi wurde am 15. November 2006 verhaftet und, ebenso wie Herausgeber Sadagatoglu, im Mai 2007 zu einer dreijährigen (Tagi) bzw. vierjährigen (Sadagatoglu) Gefängnisstrafe für angebliche “Aufwiegelung zu religiösem Hass” verurteilt. Die Regierung ließ Rafig Tagi wegen des Druckes der Öffentlichkeit im Dezember 2007 frei.

Erst vor wenigen Wochen, am 10. November 2011 hatte Tagi (in: Der Iran und die Unvermeidlichkeit der Globalisierung, Iran and the Inevitability of Globalization) die Teheraner Machthaber kritisiert und den Präsident der islamischen Regierung Ahmadinedschad vorgeworfen, den Islam zu herabzuwürdigen und die ganze zivilisierte Welt zu gefährden.

Am Abend des 19. November stachen zwei Männer an einer Bushaltestelle dem Journalisten mehrmals in Rücken und Unterleib. Trotz schwerer Verwundungen konnte Tagi seine Wohnung erreichen und den Notarzt anrufen. Im Krankenhaus schien er sich nach zwei Operationen soweit erholt zu haben, dass sich Tagi über den Tathergang äußern konnte und einen Zusammenhang zwischen dem Attentat und dem neun Tage eher veröffentlichten irankritischen Artikel herstellte. Am 23. November verstarb Rafig Naziroglu Taghiyev im Krankenhaus.

Als der Tod des Arztes, Schriftstellers und Journalisten öffentlich bekannt wurde, bedankte sich Ayatollah Mohammad Javad Lankarani, der Sohn des Erstellers der Todesfatwa, bei den Tätern dafür, dass sie den Verfluchten (gemeint ist Rafig Tagi) in die Hölle gebracht haben (“sending the reprobate who insulted the prophet to hell”). Lankarani junior gibt sich zuversichtlich, dass die junge muslimische Generation die (angeblichen) Intrigen des globalen Imperialismus und Zionismus (“the intrigues of global imperialism and Zionism”) nicht länger hinnehmen werde.

Der Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt diesen abscheulichen Mord und fordert eine lückenlose Aufklärung des Attentats und der Todesumstände durch eine unabhängige Kommission.

Nein zum Papst

Am 22. September kommt der Papst nach Berlin und wird im Parlament eine Rede halten.

Der Papst ist aber der Hauptverantwortliche für:
- Missbrauch von Kindern durch die Kirche
- Missachtung der Frauenrechte
- Diskriminierende Politik gegenüber Lesben und Schwulen
- Förderung gefährlicher Krankheiten durch das Verbot von Verhütungsmitteln
Die Kirche vertritt die reaktionären Sitten und Überzeugungen in der Gesellschaft und versucht, durch Macht und Geld sich immer weiter zu verbreiten. In vielen islamisch regierten Ländern, wo dieses bereits durch den Staat ausgeübt wird, sind die Menschen dagegen aufgestanden und fordern einen säkularen Staat in ihrem Land. Wir als Ex-Muslime, die für die Aufklärung der Gesellschaft und für die Trennung von Staat und Religion sind, werden gegen den Auftritt des Papsts in Berlin mit vielen anderen Organisationen und säkularen Menschen demonstrieren.

Der ZdE ruft alle Ex-Muslime und säkulare Menschen auf, sich uns anzuschließen.

Donnerstag, 22. September,
Am Potsdamer Platz um 16:00 Uhr

Sie finden uns beim Wagen Nr. 9
Zentralrat der Ex-Muslime – ZdE
www.ex-muslime.de
Kontakt: 0172-4044323
farzaneh52[at]googlemail.com

Mina Ahadi: „Ich habe abgeschworen“

Donnerstag, 06. Okto­ber 2011, 19.30 Uhr

Lesung und Gespräch mit der ira­ni­schen Menschenrechtlerin

Mina Ahadi ist eine mutige Verfechterin der Frauen­rechte. Dafür wurde sie politisch verfolgt. In Deutschland fand sie eine neue Heimat und engagiert sich leidenschaftlich für Freiheit und Menschenrechte und gegen die Unterdrückung von Frauen im Namen von Kultur und Religion.

Das Gespräch mit Mina Ahadi führt die Islamex­per­tin Col­lin Schu­bert, TERRE DES FEMMES

Gebühr: 8,- €
Ort: Stadtbibliothek Herrenberg
Eine Kooperationsveranstaltung von Stadtbibliothek Herrenberg, Sichtbar und der Gleichstellungsbeauftragten

Intoleranz dürfen wir nicht tolerieren – Die Streitschrift einer mutigen Frau

Berlin: Lesung und Gespräch mit Mina Ahadi am Mittwoch, 21.09.11, 19.00-22.00 Uhr

Für Mina Ahadi ist die Abkehr vom Glauben ein Grundrecht, nach islamischer Rechtslehre ist sie ein Verbrechen. Deshalb wird die gebürtige Iranerin, seit sie den »Zentralrat der Ex-Muslime« gründete, von Fundamentalisten mit dem Tode bedroht. In ihrem Buch erklärt die mutige Kämpferin für Menschen– und Frauenrechte, warum der Islamismus in Deutschland eine Gefahr ist und warum wir keine muslimische Parallelgesellschaft dulden dürfen. Mit ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie riskierte Mina Ahadi bereits in ihrem Heimatland Iran ihr Leben. Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich kompromisslos für die Frauenrechte in islamischen Ländern ein. Zugleich muss sie entsetzt feststellen, dass der Fundamentalismus in demokratischen Staaten Einzug hält. Auch in Deutschland dürfen sich Muslime nicht offen zu ihrem Unglauben bekennen, werden Frauen zum Tragen des Kopftuchs gezwungen und von ihren Ehemännern als Besitz betrachtet. Doch es ist gefährlich, wenn wir aus falsch verstandener Toleranz die Gesetze der Scharia bei uns dulden.
Mina Ahadis Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie, in der die Menschenrechte für alle Bürger gelten, auch für die muslimischen.
”Die 48jährige gilt als die weltweit aktivste Kämpferin gegen die Steinigung.”

Ort: Frauenzentrum Schokoladenfabrik, Seminarraum, Naunynstraße 72,
renatewitt[at]schokofabrik.de, Tel: 030 615 29 99
Nur für Frauen! Kos­ten­los!

Nein zum politischen Islam, Nein zum Rassismus

Über die Ereignisse in Hamburg am 09.07.11

Nein zum politischen Islam, Nein zum Rassismus

…mit dieser Parole sind wir gestern zum Schauplatz des Auftrittes des Islamofaschisten und seiner Salafisten-Sekte gegangen. Gestern, am 09. Juli.2011, musste die Hamburger Innenstadt leider den Auftritt des Sektenführers Pierre Vogel erleben.

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat durch eine Presseerklärung seine Position und seinen Protest gegen den Auftritt des Hasspredigers klar und ausdrücklich erläutert.

Im April 2011 sind durch den Aufruf des ZdE und anderer Organisationen in Frankfurt 500 bis 700 Demonstranten gegen die Salafisten aufgetreten aber die Medien haben kein Wort darüber berichtet. Stattdessen haben sie von 1500 Demonstranten für die Salafisten berichtet, woran man zweifeln sollte, da mindestens ein Drittel davon seine Gegner bzw. nur Zuschauer waren. Soviel zur „Neutralen Berichterstattung der Presse“!

Leider haben die angeblich linken progressiven und intellektuellen Organisationen entweder gegenüber dem Auftritt des Islamofaschist Pierre Vogel in Hamburg geschwiegen oder sie haben sich gegen die rechts-bürgerliche Partei „Die Freiheit“ , die zur einen Gegendemonstration aufgerufen hatte, gestellt. Die letztere Gruppe hat es wichtiger gefunden die ca. 60 Gegendemonstranten als ‚den Feind‘ und ‚Rassist‘ zu benennen und zu beschimpfen anstatt sich gegen die reaktionäre und faschistische Bewegung des politischen Islams, deren Vertreter mit 500 Anhängern ein paar Meter entfernt von Ihnen gestanden hat, zu stellen. Das ist nicht nur sehr bedauerlich und traurig, sondern es ist auch sehr ärgerlich.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass viele der Demonstranten in der Reihen der Gegendemonstration ,Menschen waren, die in ihrem Alltag das Problem des Islamismus in Deutschland zu spüren bekommen haben, als Lehrer, als Nachbar und als Bekannte islamischer Familien und ähnlichen. Ich kann nur sagen: Herzlichen Glückwünsch! Wo „Linke“ komplett versagen, da ist es auch kein Wunder, wenn die Menschen zu eher rechts-bürgerlichen Organisationen sich geneigt fühlen, wenn es darauf ankommt.

Viele behaupten gegen Rassismus zu sein, sind aber leider unfähig zu erkennen, dass die Islamisten die Rassisten und Faschisten sind, die heute bekämpft werden müssen. Die islamische Regierung im Iran ist das beste Beispiel dafür und Pierre Vogel ist der lange Arm solcher Regierungen in Deutschland. Pierre Vogel will in Deutschland die Sharia-Gesetze wie Hände abhacken, Steinigen und Todesstrafe für islamische Familien einführen.
Rede von Pierre Vogel: http://www.youtube.com/watch?v=w-SE7erlplw

Ist das etwas, worüber man schweigen sollte, oder es sogar verteidigen kann? Sind die Ehrenmorde und Zwangsheiraten, die Verschleierung der Kinder, Islamunterricht in den Schulen und Imam-Studium in den Universitäten, die schon seit Jahren in Deutschland praktiziert oder langsam und schleichend eingeführt werden, nicht Grund genug, endlich etwas dagegen zu tun?

Jahrelang haben die falsche Toleranz und die Multi-Kulti-Gesellschaft sich in die bittere Wahrheit gewandelt, dass der Islamismus und die islamischen Gesetze sich Tag zu Tag immer mehr in der Gesellschaft verbreiten und mehr Einfluss auf Jugendliche, ob aus islamischen oder deutschen Familien, gewinnen. Kritikern wird mit Mord gedroht und sie müssen sich verstecken, weil kein Gesetz sie mehr schützen kann. Einerseits müssen alle die „demokratische“ Rechte der „Muslime“ (Lese Islamisten) anerkennen, sollen tolerant sein und sie als „Teil der Gesellschaft“ akzeptieren.
Andererseits haben anscheinend die Islamisten und islamische Organisationen keine Pflichten gegenüber der Gesellschaft, man versteht sie sofort, wenn sie beleidigt sind und ihre Gegner mit Mord bedrohen.

Ich als Ex-Muslime sehe es als meine Pflicht, meine Meinung zu sagen und mich überall dort zu zeigen, wo es notwendig ist. Es ist nicht zuzulassen, dass nur rechte Organisationen als einzige Gegner der Islamisten in der Gesellschaft dargestellt werden.

Link zur Rede von Nazanin Borumand am 09.07.11: http://www.youtube.com/watch?v=w-SE7erlplw

Meiner Meinung nach ist die Aufklärung der Gesellschaft erstrebenswert, es geht um eine moderne und säkulare Gesellschaft, es geht um gleiche Rechte für alle Menschen, unabhängig deren Hautfarbe, Religion und Nationalität, ob die „linke“ Szene dass nun verstehen will, oder nicht.

Wir wollen weder Islamisten noch Rassisten, wir gehören zu einem dritten Lager, wo man weiß, dass Menschen mit klarem Verstand dahinter stehen.

Vielen Dank an alle liebe Menschen, die in den letzten Tagen und besonders seit Samstag an mich und den ZdE geschrieben und uns unterstütz haben.

Nazanin Borumand
11.07.2011

Demo gegen Salafisten in Hamburg

Pressemitteilung des ZdE

Pressemitteilung

Hamburg, 03.07.2011

Es wurde angekündigt, dass der Islamofaschist und Hassprediger Pierre Vogel am 09.07.2011 in Hamburg auftreten will.

Es ist sehr zu bedauern, dass so eine menschenverachtende Person immer noch die Freiheit der Meinungsäußerung ausnutzen kann, um seinen reaktionären und menschenfeindlichen islamischen Glauben, besonders gegen Frauen, unter dem Namen ‚Friedensaktivist‘ zu verbreiten.

Wir, der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) haben durch unsere Aufklärungsarbeit immer wieder die Gesellschaft und die deutsche Regierung davor gewarnt, dass die Islamisten und deren Organisationen tatsächlich gegen die wirkliche Integration und gegen die Menschenrechte agieren. Die Scharia und die islamischen Gesetze sind mit den Grundrechten und Menschenrechten nicht vereinbar.

Die Salafisten sind hundertprozentige Korananhänger. Sie werben für die Durchführung der islamischen Gesetze (Sharia) so wie es wortwörtlich im Koran steht. Die Scharia heißt:

Hinzu kommen viele andere abscheuliche Gesetze (die aus Koransuren abgeleitet sind), die frauenfeindlich, kinderfeindlich und generell menschenfeindlich sind. Inzwischen gibt es berechtigten Verdacht über terroristische Neigungen der Salafisten in Deutschland. Laut Verfassungsschutz hatte Pierre Vogel Kontakt zu der Sauerland-Gruppe, deren terroristische Pläne in Deutschland enttarnt wurden.
Das Attentat in Frankfurt am Main im Februar 2011 wurde durch einen Salafisten verübt, wodurch zwei US-Soldaten ermordet und zwei weitere verletzt worden sind.

Vor kurzem wurde ein Familienhaus in Mönchengladbach durch die Anhänger von Pierre Vogel und unter der Führung von Sven Lau in Flammen gesteckt. So werden die Menschen, die gegen die Salafisten und deren Methoden sind, eingeschüchtert und unter Druck gesetzt. Die Morddrohungen der Islamisten in Deutschland und in anderen Ländern gegen ihre Gegner sind wohl jedem bekannt.

Der Zentralrat der Ex-Muslime kritisiert die deutsche Politik, die so viel „Toleranz“ und Spielraum gegenüber islamischen Organisationen und Verbänden aufbringt.

Es findet immer noch unter dem Integrationsvorwand die ‚Deutsche Islam-Konferenz‘ statt, deren Ziel weit weg von der wirklichen Integration der Muslime in Deutschland ist.

Die deutschen Politiker sollten sich, statt falscher Integrationspolitik und Toleranz, mehr auf die Opfer der Salafisten und anderer islamischer Verbände konzentrieren, die meistens leider Jugendliche, aus den islamischen Milieus sowie anderen Kreisen sind.

Daher haben wir genug Gründe, den Hamburger Senat aufzufordern, die angekündigte Veranstaltung durch Pierre Vogel in Hamburg am 09.07.2011 zu verhindern.

Wir rufen gleichzeitig alle freiheitsliebenden Menschen und Humanisten auf, gegen den Auftritt der Salafisten in Hamburg zu protestieren.

 

Stellungnahme zur Kundgebung der Islamofaschisten am 20. April 2011 in Frankfurt

Die kurzfristig vom Verwaltungsgericht doch noch genehmigte Propagandaveranstaltung von Pierre Vogel und seiner islamistischen Gruppe „Einladung zum Paradies“ war das Schaufenster für eine echte und sich verschärfende Problemlage in Deutschland:

Auf der einen Seite die gerichtlich abgesegnete Möglichkeit für islamistische Prediger wie Pierre Vogel und Abu Ameenah Bilal Philips, auf einer streng nach Geschlechtern getrennten Kundgebung für den verfassungsfeindlichen Scharia-Islam zu werben, während ihre Anhänger gleichzeitig Demonstranten und sogar Journalisten als „Juden“ und „schmutzige Kommunisten“ bedrohten.

Auf der anderen Seite standen wir, säkulare Humanisten, Antiislamofaschisten und andere demokratische Bürger, die sich gegen den Einzug des Scharia-Islam in Deutschland zur Wehr setzen und bereit sind, ihren Widerstand gegen das Vordringen der islamischen Herrschaftskultur in Deutschland auch öffentlich zu bekunden.

Die orthodoxen und radialen Kräfte des Islam sind eindeutig nicht bereit, die Grundregeln der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu respektieren und die Trennung von Religion und Staat einzuhalten. Für sie ist „Religion“ auch heute, im 21. Jahrhundert, nicht Privatsache. Vielmehr ist für sie der Islam die Grundlage für die Errichtung eines totalitären Gottesstaates.

Die staatliche Laisser-faire-Politik der Legalisierung und damit objektiven Unterstützung und Ermunterung islamistischer Organisationen und Aktivitäten zerstört zunehmend den „Bürgerfrieden“ in Deutschland.

Mit ihrer Politik der Islamkonferenz als Forum der Zusammenarbeit mit islamistischen Verbänden und Organisationen, der antilaizistischen Verstaatlichung und Förderung der Imamausbildung, der Unterstützung und Subventionierung von Moscheebauten sowie generell der expansiven Islamisierung gewachsener säkularisierter Lebenswelten tragen die Herrschenden und Regierenden entscheidend zur Verschlechterung der gesellschaftlichen Lebensbedingungen und zur Vertiefung gesellschaftlicher Desintegration bei. Dabei gilt es auch zu beachten, dass die staatsoffizielle Legende „Guter Islam, böser Islamismus“ so nicht aufgeht. Denn: Nicht nur „Die Einladung zum Paradies“ ist „fundamentalistisch“, sondern auch die Mitgliedsorganisationen des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland, die nur eine Minderheit der muslimischen Zuwanderer vertreten, sind „fundamentalistisch“ ausgerichtet.

Abschließend noch zwei Bemerkungen:
1) Wo waren denn die liberalen „Reformmuslime“ als es in Frankfurt darum ging, sich inhaltlich-konkret und eindeutig nachvollziehbar vom „Fundamentalismus“ Pierre Vogels abzugrenzen?
2) Die Medien haben fast ausschließlich nur über den „sensationellen“ Auftritt der Islamisten/Salafisten berichtet, aber kaum über unsere Arbeit und unsere Forderungen.

Die Rede von Mina Ahadi auf der Gegenkundgebung sehen sie hier.

Zentralrat der Ex-Muslime
Internationales Komitee gegen Hinrichtung
Internationales Komitee gegen Steinigung

 

Fotos: Ex-Muslime bei der Gegendemo in Frankfurt

 

 

 

 

Fotoquelle: Facebook und Nicsbloghaus

 

Protestkundgebung findet trotz des Auftrittsverbotes der Salafisten statt!

Ex-Muslime und andere fortschrittliche Organisationen werden an der Hauptwache sein und demonstrieren.

Zwar hat das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt den Aufmarsch der Islamisten um Pierre Vogel verboten. Dennoch werden morgen das Komitee gegen Hinrichtung und Steinigung, der Zentralrat der Ex-Muslime und weitere fortschrittlichen Kräfte in Frankfurt sein und ihre Positionen vertreten.

Nicht nur einzelne Hassprediger wie Pierre Vogel stellen ein Problem dar. Insgesamt sind eine ganze Reihe von islamistischen Organisationen und Verbänden hier in Deutschland darum bemüht, unter dem Deckmantel der angeblichen „Religionsfreiheit“ wie politische Parteien aufzutreten und sich mit ihrem grundrechtswidrigen Ordnungsvorstellungen und Normenkonzepten als Interessenvertreter aller Muslime darzustellen. Das gesellschaftspolitische Kernproblem in Deutschland besteht aber darin, dass die offizielle Politik und die staatlichen Instanzen diese Strategie nicht nur dulden, sondern fördern.

Wir wenden uns deshalb mit Nachdruck gegen die pauschale religiöse Kulturalisierung von Zuwanderern aus islamisch beherrschten Ländern und gegen die verfehlte Politik, Integration über die Zusammenarbeit mit orthodox-islamischen und islamistischen Organisationen zu steuern. Demgegenüber fordern wir eine Politik die sich gegen alle Formen der Islamisierung (von Hasspredigten bis zur Errichtung von Prachtmoscheen) wendet.

Morgen werden wir auf unserer Kundgebung über all diese ernsten Angelegenheiten reden und laden hiermit noch einmal alle interessierten Menschen ein: Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzten gegen Islamismus und Rechtsextremismus. Wenden wir uns zusammen gegen die aktive Förderung der Islamisierung Deutschlands, wie sie insbesondere in der Politik der Islamkonferenz sowie in der staatlich geförderten Imamausbildung zum Ausdruck kommt.

Frankfurt: 20.04.11 Um 17:30 Uhr
An der Hauptwache

Das Internationales Komitee gegen Steinigung
Das Internationales Komitee gegen Hinrichtung
Zentralrat der Ex-Muslime

 

 

Kundgebung gegen Islamisten findet statt!

Frankfurt: Auch wenn das Ordnungsamt in Frankfurt die Kundgebung der Islamisten um Pierre Vogel verboten hat, wird die Kundgebung gegen die Islamisten stattfinden.

Dies bestätigte Mina Ahadi auf Nachfrage. “Unsere Anliegen und unsere Kritik an den Islamisten sowie auch an der deutschen Politik wird morgen trotzdem dort im Mittelpunkt stehen.”

 

Kundgebung am 20. April:
weder Islamofaschisten noch Rechtsextremisten, wir lehnen beide ab! :

Wie schon bereits angekündigt, werden der Zentralrat der Ex-Muslime und das Internationale Komitee gegen Hinrichtung und Steinigung am 20. April gegen die ‚Open-Air-Veranstaltung‘ des Islamofaschisten Pierre Vogel auftreten.

Auf der Website der Frankfurter NPD, den anderen Rechtsextremisten hierbei, wurde ebenso eine Protestaktion am 20. April gegen Pierre Vogel bekannt gegeben.

Wir finden, dass beide Organisationen zwei Aspekte eines Sachverhaltes sind und möchten hiermit klarstellen, dass Rassisten und Holocaustleugner, ob islamischer oder rechtsnationalistischer Art bei uns und auf unserer Veranstaltung nicht zu suchen haben.

Der islamische Faschismus und der Rechtsextremismus haben mehr gemeinsam als sie es verbergen können.

Die Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung der Homosexuellen, Verleugnung des Holocausts und Intoleranz gegenüber anderen Meinungen und Glauben sind die Kennzeichen beider reaktionären Lager.

Wir grenzen uns von den obengenannten Lagern ab und gehen einen Weg, der für die Menschlichkeit und Meinungsfreiheit für alle Menschen unabhängig von ethnischer Abstammung, Hautfarbe, Religion und Nationalität kämpft.

Am 20. April geht es uns mehr um die universellen Menschenrechte und mehr Offenheit in der Gesellschaft gegenüber den Mitmenschen. Barbarische und menschenfeindliche Positionen jeglicher Art haben im 21. Jahrhundert in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.

Wir rufen erneut alle Menschenrechtsorganisationen und Freunde auf, sich am 20. April in Frankfurt uns anzuschließen.

Frankfurt: 20.04.11 Um 17:30 Uhr
An der Hauptwache

Das Internationale Komitee gegen Steinigung
Das Internationale Komitee gegen Hinrichtung
Zentralrat der Ex-Muslime

 

Demonstration in Frankfurt gegen islamische Gesetze (Schari’a) :

Am Mittwoch, dem 20. April 2011, wollen der Konvertit Pierre Vogel und seine radikalislamische Gruppe an der Hauptwache in Frankfurt für ihre menschenrechtsfeindlichen Einstellungen und Ziele demonstrieren. Aus diesem Anlass rufen wir alle säkular-demokratischen und fortschrittlichen Menschen dazu auf, sich die Legimitierung des mittelalterischen islamischen Gesetzes (Schari’a) entgegenzustellen und die geplante Gegenkundgebung zu unterstützen.

Liebe Leute!
Am 20. April wird es demnach in Frankfurt zwei Demos geben.

Auf der einen Kundgebung wird ein deutscher Konvertit über die Notwendigkeit der Einführung der Schari‘a in Deutschland reden. Eine solche grundrechtswidrige Propaganda steht der Agitation der Neonazis in nichts nach!

Auf der anderen Kundgebung werden Frauen und Männer aus islamisierten Ländern reden und in Anbetracht der am eigenen Leib gemachten Erfahrungen erklären, welche verheerenden Folgen die Einführung der Scharia bzw. der islamischen Gesetzesherrschaft für die unterworfenen Bevölkerungen mit sich bringt: Die Steinigung von Frauen, die Ermordung von Ungläubigen, die Tötung von Glaubensabtrünnigen, die Diskriminierung von Nichtmuslimen, die Verstümmelung von Dieben etc. Dabei bilden diese Praktiken nur die Spitze des Eisbergs im Rahmen der von den islamischen Organisationen angestrebten Religionsdiktatur.

Auf der einen Kundgebung wird über das Tragen des Kopftuchs und die Geschlechterapartheid als absolut gültiges Gesetz Gottes gesprochen.

Auf der anderen Kundgebung werden wir über Millionen Frauen reden, die tagtäglich gegen den Kopftuchzwang kämpfen und dafür ihr Leben riskieren.

Auf der einen Demonstration werden reaktionäre frauen- und menschenfeindliche Gesetze gefordert und auf der anderen Demonstration wird für mehr Säkularismus sowie die umfassende weltweite Einhaltung der Menschen- und Frauenrechte plädiert.

Auf der einen Kundgebung ist Pierre Vogel der Hauptredner. Auf der Gegenkundgebung wird Mina Ahadi die Hauptrednerin sein.

Es besteht somit die große Gelegenheit, wirkungsvoll gegen Islamismus und islamische Gesetzesherrschaft zu demonstrieren. Kommen sie deshalb am 20. April nach Frankfurt, um den Schari’a und Islamofaschisten die rote Karte zu zeigen!

Das internationale Komitee gegen Steinigung
Das internationale Komitee gegen Hinrichtung
Zentralrat der Ex-Muslime
Mina Ahadi

 

Verschärfung der Sanktionspolitik gegen die islamische Regierung des Irans:

Wir fordern von der Bundesregierung und der EU:
Die gegen Libyen praktizierte Sanktionspolitik muss auch gegen die islamische Regierung des Irans angewandt werden!

Angesichts der bürgerkriegsähnlichen Kämpfe in Libyen haben die USA sowie die EU eine Reihe von Sanktionen gegen das Regime von Staatschef Muammar al Gaddafi beschlossen. Dazu gehören ein Waffenembargo, ein EU-Einreiseverbot für Mitglieder des Gaddafi-Clans sowie ein Einfrieren der europäischen Vermögenskonten der libyschen Herrschaftsriegerung. Zudem hatte sich bereits der UNO-Sicherheitsrat für die Einschaltung des internationalen Strafgerichtshofs ausgesprochen und dem libyschen Regime „schwere und systematische Verstöße gegen die Menschenrechte“ vorgeworfen.

„Schwere und systematische Verstöße gegen die Menschenrechte“ sind aber von Beginn an das Grundcharakteristikum des barbarischen Regimes in Iran. Willkürliche Verhaftungen, Inhaftierung ohne Anklage, Folter und Vergewaltigung während der Gefangenschaft und umfassende Repressionsmaßnahmen gehören im islamistisch beherrschten Iran schon immer zur Tagesordnung. Seit dem Ausbruch von Massenprotesten gegen das Regime im Iran im Juni 2009 wird die Protestbewegung gegen die islamische Regierung im Iran auf noch grausamere Weise unterdrückt. Davon zeugt nicht zuletzt das Turbo-Hinrichtungssystem, das die diktatorischen „Statthalter Allahs auf Erden“ zwecks Einschüchterung der Massen installiert haben. Allein im Januar 2011 wurden im Iran 102 Menschen hingerichtet.

Zudem stellt sich die Frage: Welchen Umgang sollte man mit einem Land pflegen, in dessen Scheinparlament eine große Zahl von fanatisierten Abgeordneten lauthals für den Tod von Politkern skandiert? Mittlerweile sind Mussawi und Karubi mit ihren Ehefrauen aus ihrem Haus verschleppt und in einem Teheraner Gefängnis festgesetzt worden. Kontakte zur Außenwelt sind ihnen untersagt.

Die islamistische Regierung im Iran ist de facto noch repressiver und brutaler als die arabischen Autokratien. Zudem handelt es sich bei ihr um ein Herrschaftsregime, das sich offen für die Eliminierung des Staates Israel ausspricht, terroristische Organisationen im Ausland unterstützt und nach Atomwaffen strebt. Soeben provozierte der Iran mit einer Kanonenbootpolitik im Suezkanal.

Andererseits steht dieser Religionsdiktatur eine Oppositionsbewegung gegenüber, die sicherlich am besten davor gewappnet ist, nach einem erfolgreichen Aufstand erneut von islamistischen Kräften gekapert zu werden.

Wir fordern deshalb die Bundesregierung und die EU dazu auf, auch gegenüber dem Iran die längst überfälligen Sanktionen zu verhängen und das islamistische Regime nicht anders bzw. besser zu behandeln als das Gaddafi-Regime.

Als Sofortmassnahmen plädieren wir für ein sofortiges Verbot von Geschäften mit in Deutschland tätigen iranischen Firmen sowie für die Schließung der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH).

Hier geht es weiter zum Unterschreiben der Petition.

 

Der Fall Ashtiani: Religionskritiker fordern Isolierung des iranischen Regimes

Der von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland) und Maryam Namazie (Zentralrat der Ex-Muslime Großbritannien) organisierte Protest gegen die Steinigung der Iranerin Sakineh Ashtiani hat weltweit Reaktionen hervorgerufen. Zunächst versuchte das iranische Regime den Protest abzuwiegeln. In einem Fernsehinterview mit dem US-Sender ABC behauptete Irans Präsident Ahmadinedschad, Ashtiani sei niemals zum Tode durch Steinigung verurteilt worden. "Mörder von Menschen, die vorgeben, nun Menschenrechte zu vertreten", hätten diese "Propaganda" veröffentlicht, vor allem auch "jemand in Deutschland" (Ahadi).

Nachdem sich herausstellte, dass sich die Weltöffentlichkeit nicht so leicht hinters Licht führen lässt, reagierte das Regime ungehalten: Als zwei deutsche Journalisten durch Vermittlung Ahadis den Sohn Ashtianis, Sajjad, und deren Rechtsanwalt Houtan Kian am 10. Oktober im Iran interviewten, wurden alle vier Beteiligten verhaftet. Mina Ahadi, die das Gespräch per Telefon dolmetschte, wurde Zeugin der Ereignisse und informierte die Presse.

Angesichts dieser Ereignisse forderten Ende Oktober 12 säkulare Intellektuelle einen Boykott des iranischen Regimes . In dem u.a. von Mina Ahadi, Richard Dawkins, Taslima Nasrin und Michael Schmidt-Salomon unterzeichneten Aufruf, wird an den wirksamen Boykott des südafrikanischen Apartheitsregimes erinnert. Nun müsse die iranische Regierung mit gleicher Konsequenz diplomatisch isoliert werden. Steinigungen seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die unter keinen Umständen toleriert werden dürften.

Mitte November konterte das iranische Staatsfernsehen mit einem Propagandavideo (hier in deutschsprachiger Version), in dem die inhaftierten deutschen Journalisten, Ashtiani sowie ihr Sohn und Rechtsanwalt “Geständnisse” ablegten, welche Mina Ahadi angeblich (der Wortlaut der Aussagen der deutschen Jornalisten wird vom iranischen Kommentator übertönt, die Gesichter der Gefangenen sind verfremdet) schwer belasten. Mina Ahadi reagierte auf das Video mit einer Pressemitteilung, die u.a. auf dem Portal des Humanistischen Pressedienstes veröffentlicht wurde. Mittlerweile scheinen die meisten Kommentatoren das gezinkte Spiel der iranischen Regierung durchschaut zu haben (siehe u.a. "Welt am Sonntag" vom 21.11.2010).


"100 Städte gegen Steinigung": Aktionstag am 28. August

Die 43jährige Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani, Mutter von zwei Kindern, soll wegen angeblichem Ehebruch gesteinigt werden. Der Fall hat internationales Aufsehen erregt. Führende westliche Politiker (wie US-Außenministerin Hillary Clinton) setzten sich in den letzten Wochen für Ashtiani ein. Der brasilianische Präsident da Silva bot ihr Asyl an und fragte beim iranischen Präsidenten Ahmadinejad um Erlaubnis zur Ausreise Ashtianis an. Aufgrund des internationalen Drucks sah sich der Iran genötigt, den Exekutionstermin im Juli abzusagen. Doch Ashtiani schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Mina Ahadi, die die Protestaktionen koordiniert, hat als Sprecherin der "Internationalen Kampagne gegen Steinigung" für den 28. August zu einem Aktionstag "100 Städte gegen Steinigung" aufgerufen. Die Giordano Bruno Stiftung unterstützt die Kampagne. In Deutschland sind Aktionen in Berlin, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Köln, Giessen, Frankfurt. Hamburg, Hannover, Leipzig, Mainz, Mönchengladbach, München, Paderborn, Ulm und Zwickau geplant.

Weitere Informationen auf der Website:
http://stopstonningnow.com/wpress/category/100-cities-materials

Siehe auch das Hintergrundinterview mit Mina Ahadi auf Welt-online:
http://www.welt.de/politik/ausland/article8928105/Bei-Steinigungen-wird-jeder-zum-Komplizen.html

 

Kampagne "Asyl für Ex-Muslime": Siamak Zare erhält Flüchtlingsstatus

Die von der „Kritischen Islamkonferenz“ initiierte Kampagne „Asyl für Ex-Muslime“ kann einen ersten Erfolg verbuchen: Siamak Zare muss nicht mehr befürchten, in den Iran abgeschoben werden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hob in seinem Bescheid (AZ:5382655-439) die „Abschiebungsandrohung“ gegen Zare auf und erkannte ihm die „Flüchtlingseigenschaft“ zu.

„Damit ist unseres Wissens das erste Mal anerkannt worden, dass auch religionsfreie Menschen religiös verfolgt werden!“ erklärte der Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, der die Kampagne geleitet hatte. „Wir hoffen, dass diese Entscheidung nun in anderen Asylverfahren berücksichtigt wird!“

Lesen Sie weiter unter:
http://hpd.de/node/9344

Wetere Informationen zur Kampagne unter:
http://kritische-islamkonferenz.de/asyl.htm


Zentralrat der Ex-Muslime in Österreich gegründet

Am heutigen Freitag, dem 26.2.2010, konstituiert sich in Wien der österreichische "Zentralrat der Ex-Muslime". Schon im Vorfeld der Vereinsgründung kam es zu einer intensiven, medialen Berichterstattung. Lesen Sie hierzu das Interview mit dem designierten Zentralrats-Vorsitzenden Cahit Kaya ("Voralberg Online") sowie den Artikel "Gegen den Islam als Herrenreligion" (Der Standard.at)


Kritische Islamkonferenz fordert „Asyl für Ex-Muslime“ - ZdE bittet um Unterstützung

Die „Abkehr vom Islam“ soll künftig als Asylgrund gelten, wenn die Asylbewerber aus Ländern stammen, in denen Apostasie (Abfall vom Glauben) als Verbrechen verfolgt wird. Dies ist das Ziel einer Kampagne, die heute von den Initiatoren der „Kritischen Islamkonferenz“ gestartet wurde.

„Die Flucht aus der Heimat ist für Ex-Muslime oft die letzte Chance, grausamen Strafen zu entgehen“, heißt es in dem von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), Hartmut Krauss (Zeitschrift Hintergrund) und Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung) verfassten Kampagnentext. „Bislang jedoch haben deutsche Gerichte die Gefahren, die diesen Menschen in ihren Ursprungsländern drohen, in skandalöser Weise heruntergespielt und ihnen das Recht auf Asyl verweigert.“

Ein besonders gravierendes Beispiel sei der Fall des iranischen Dissidenten Siamak Zare, der 2007 im Rahmen einer Aktion des „Zentralrats der Ex-Muslime“ öffentlich bekannte, dem Islam abgeschworen zu haben. Das Verwaltungsgericht Kassel urteilte, dass die Abkehr vom Glauben in Zares Fall kein Asylgrund sei, da das „religiöse Existenzminimum“, etwa „das Gebet mit Gleichgesinnten“, nicht in Gefahr gerate. „Die Richter meinten offensichtlich, dass ein religionsfreier Mensch nicht am Beten gehindert werden könne, da er ohnehin kein Interesse daran hat“, erläutert Michael Schmidt-Salomon. „Daraus schlossen sie, dass religionsfreie Menschen nicht religiös verfolgt werden könnten, was an Absurdität schwerlich zu überbieten ist! Die Realität sieht bekanntlich völlig anders aus!“

„Allein im Iran wurden seit der Machtübernahme der Mullahs viele Tausend religionsfreie Menschen ermordet“, sagt Mina Ahadi. „Vor wenigen Tagen erst wurde ein junger Mann namens Ehsan Fattahian wegen „Abkehr vom Islam“ gehenkt. Ich frage mich: In welcher Welt leben diese deutschen Richter eigentlich? Wir werden das Skandalurteil gegen Siamak jedenfalls nicht hinnehmen! Vielmehr fordern wir die deutsche Politik und Justiz auf, endlich für eine humanere Asylpolitik zu sorgen!“

Bitte unterstützen Sie unsere Petition „Asyl für Ex-Muslime"! Sie kann hier unterzeichnet werden: http://www.kritische-islamkonferenz.de/asyl.htm

 

Eilmeldung (9.11.09): Kritische Islamkonferenz fordert Bundesregierung
zum Protest gegen Hinrichtungen im Iran auf

Köln. Die Organisatoren der Kritischen Islamkonferenz haben die deutsche Bundesregierung dazu aufgefordert, „in aller Entschiedenheit“ gegen die anstehenden Hinrichtungen von Ex-Muslimen im Iran zu protestieren. Im Fall des 28jährigen Ehsan Fattahian drängt die Zeit ganz besonders: Wie Mina Ahadi, die Vorsitzende des „Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland“ (ZdE), berichtete, soll Fattahian schon am frühen Mittwochmorgen wegen Apostasie (Abfall vom Glauben) und "Kampf gegen den Islam", so die offizielle Urteilsbegründung, exekutiert werden.

Der Hinrichtungstermin wurde erst am vergangenen Sonntag bekannt gegeben. Fattahian trat daraufhin in den Hungerstreik. Wie er sind noch fünf weitere Glaubensabtrünnige von Hinrichtung in den nächsten Tagen bedroht, elf weitere Personen sollen wegen politischer Aktivitäten gegen das Mullah-Regime der Todesstrafe zum Opfer fallen.

„Wenn der internationale Druck stark genug ist, kann es gelingen, Ehsan und die anderen Gefangenen zu retten!“, sagte Ahadi, die in Kontakt mit den Angehörigen steht und um deren Verzweiflung weiß. „Wir fordern die deutsche Bundesregierung, namentlich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle, auf, offiziell im Namen der Bundesrepublik Deutschland gegen diese eklatanten Menschenrechtsverletzungen zu protestieren!“, erklärte die ZdE-Vorsitzende am Montagmorgen gegenüber hpd.

„Nach Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch Anspruch auf Religionsfreiheit“, ergänzte Michael Schmidt-Salomon, der als Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung einer der Mit-Initiatoren der Kritischen Islamkonferenz ist. „Die Bundesregierung hat sich einige Male für Menschen eingesetzt, die vom Islam zum Christentum konvertierten. Es wird Zeit, dass sie sich endlich auch für religionsfreie Menschen engagiert! Denn gerade sie sind in theokratischen Systemen wie dem Iran besonders bedroht!“

In den vergangenen Jahren gelang es Ahadis Netzwerk immer wieder, Menschen vor der Todesstrafe zu bewahren. „In Ehsans Fall ist die Zeit sehr knapp, aber wir werden alles tun, was in unserer Macht steht!“, versprach Ahadi.

Petition:
http://gopetition.com/petitions/save-ehsan-fattahian-from-execution/sign.html

Facebook:
http://www.facebook.com/group.php?gid=201235431220&v=wall&ref=ts

 

Ex-Muslime warnen vor politischer Instrumentalisierung

Leipzig. Der Zentralrat der Ex-Muslime hat islamische Verbände davor gewarnt, den gewaltsamen Tod einer Ägypterin im Dresdner Landgericht politisch zu instrumentalisieren. Es gebe keine Anzeichen für eine Islamophobie in Deutschland, sagte die Vorsitzende Mina Ahadi der «Leipziger Volkszeitung». Die Bundesregierung habe immer wieder erstaunliche Zugeständnisse an die hier lebenden Muslime gemacht, zuletzt beim Islamgipfel. Sie müsse eher aufpassen, dass sie nicht mit falschen Zugeständnissen dem radikalen Islamismus Vorschub leiste.

«Plötzlich redet keiner mehr über sogenannte Ehrenmorde, die hier in islamisch geprägten Familien traurige Realität sind», sagte Ahadi. Den damit bedrohten Mädchen und nicht islamistischen Fanatikern müsse geholfen werden. Ahadi warf dem Chef des Zentralrats der Muslime, Ayyub Köhler, «Doppelmoral» vor. «Wenn Frauen im Iran für ihre Rechte auf die Straße gehen, werden sie erschossen. Wird dagegen in Deutschland protestiert, werden Kritiker mit dem Vorwurf der Islamophobie unter Druck gesetzt.»

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Solidarität mit dem iranischen Widerstand

Vertreter der „Kritischen Islamkonferenz“ haben zu „Solidarität mit der iranischen Oppositionsbewegung“ aufgerufen. In der von Ralph Giordano, Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), Hartmut Krauss (Zeitschrift Hintergrund) und Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung) unterzeichneten Erklärung heißt es, die Menschen im Iran hätten „ein Recht auf umfassenden Widerstand gegen das staatsislamistische Terrorregime und für eine säkular-demokratische Umwälzung der bestehenden Herrschaftsverhältnisse“. Die deutsche Bundesregierung wird in der Erklärung aufgefordert, „die Wahl Ahmadinedjads nicht anzuerkennen und sich für schärfere Sanktionen gegen den Gottesstaat einzusetzen.“ Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran sollten bis auf weiteres vollständig eingefroren werden.

Als „bezeichnend“ werteten es die Vertreter der „Kritischen Islamkonferenz“, dass die von der offiziellen „Deutschen Islamkonferenz“ hofierten Muslimverbände sich hartnäckig geweigert haben, die Menschenrechtsverletzungen im Iran zu verurteilen und eine entsprechende Erklärung zu unterzeichnen: „Diesen Kräften gilt es fortan die öffentliche Unterstützung zu entziehen und sie endlich als das zu begreifen, was sie jenseits aller rhetorischen Floskeln in Wahrheit sind: Protagonisten der Gegenaufklärung und der Desintegration.“

Am kommenden Freitag, dem 3. Juli 09, findet um 17 Uhr eine Solidaritätskundgebung in Köln statt. Auf der Domplatte am Römerbogen werden u.a. Ralph Giordano, Mina Ahadi und der iranische Filmemacher Basier Nasiebi sprechen. Die Erklärung der Kritischen Islamkonferenz zur iranischen Widerstandsbewegung kann auf der Website www.kritische-islamkonferenz.de nachgelesen werden. Zum Thema "Proteste im Iran" führte der humanistische Pressedienst (hpd) auch ein Interview mit Mina Ahadi.

Kinder und Jugendliche in der Todeszelle - Veranstaltung am 15. Mai 09 in Köln

Der Zentralrat der Ex-Muslime, Children First Now und die Hintergrund-Redaktion laden zu einer öffentlichen Filmveranstaltung mit anschließender Diskussion zum Thema "Kinder und Jugendliche in der Todeszelle" ein. Gezeigt werden zwei Filme: Im ersten Dokumentarfilm geht es um das Schicksal der 18-jährigen Sara, die in der Todeszelle sitzt und schon morgen hingerichtet werden kann. Der zweite Beitrag schildert das Leiden von Delara Darabi, die mit 17 Jahren verhaftet wurde und sechs Jahre in der Todeszelle saß. Der Film, der Delaras Leidenschaft für das Malen und ihren Kampf für das Weiterleben unter unmenschlichen Bedingungen zeigt, erhielt in den letzten Tagen traurige Aktualität. Denn Delara, für deren Freilassung das Internationale Komitee gegen Todesstrafe jahrelang kämpfte, wurde am Morgen des 1. Mai hingerichtet.

An die Filme schließt sich eine Diskussion mit Mina Ahadi (Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und streitbare Kämpferin gegen Steinigung und Todesstrafe), Roya Bahrini (Vertreterin von Children First Now ) und Hartmut Krauss (Sozialwissenschaftler und Buchautor „Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft“) an. Die Moderation übernimmt Michael Schmidt-Salomon (Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung). Die Veranstaltung findet am 15. Mai 2009, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1, 50969 Köln, statt. Alle Interessenten sind herzlich dazu eingeladen.

Lesen Sie zum Fall "Delara Darabi" auch den Kommentar von Mina Ahadi "Delara war mir wie eine Tochter":
http://hpd.de/node/6978

"Frauenrechte statt Scharia" - Kundgebung am 7. März in Köln

Unter dem Thema "Frauenrechte statt Scharia!" rufen verschiedene islamkritische Organisationen zu einer Kundgebung am 7.3.2009 in Köln auf. Die Veranstalter, zu denen der "Zentralrat der Ex-Muslime e.V.", der „Verein für Aufklärung und Freiheit e.V.“ und das „Internationale Komitee gegen Steinigung und Todesstrafe“ zählen, rechnen mit 200 Teilnehmern.

Am Versammlungsort, dem Wallrafplatz direkt neben dem Kölner Dom, werden als Redner u.a. die Exil-Iranerin Mina Ahadi, Islamwissenschaftler Hartmut Krauss, Oda Dridi-Dörffel und andere erwartet. Weitere Organisationen wie "Christian Solidarity International", Aktion 3. Welt Saar u.a. haben Ihre Unterstützung für die Kundgebung, die um 14:00 Uhr beginnen soll, angekündigt.

Die Kernkritik der Veranstalter richtet sich gegen Menschenrechtsverletzungen,
welche "zunehmend durch das Vorrücken der patriarchalischen Herrschaftskultur des politischen Islams in Deutschland und Europa verursacht werden".

 

 

Streitfall Kopftuchfreie Schule - Prominent besetzte Veranstaltung der Kritischen Islamkonferenz in Düsseldorf (30.1.09)

Im Oktober 2008 sorgte ein Elternbrief der Anne-Frank-Realschule Düsseldorf für bundesweiten Diskussionsstoff: Die Schulleitung hatte den Schülerinnen und Schülern das Tragen von Kopfbedeckungen aller Art, also auch des muslimischen Kopftuchs, im Unterricht untersagt. Daraufhin zog ein Sturm der Entrüstung auf: In den Medien wurde die Anordnung als „schockierend“, „wirklichkeitsfremd“, „integrationsfeindlich“ und „gesetzeswidrig“ bezeichnet und der Düsseldorfer Rektor zu einer Rücknahme der Maßnahme gezwungen.

Nach Ansicht des Zentralrats der Ex-Muslime sowie der anderen Organisationen der Kritischen Islamkonferenz wurden in der öffentlichen Debatte zum Kopftuchverbot in der Schule die entscheidenden Argumente vollständig ignoriert. Deshalb hat sich die Kritische Islamkonferenz dazu entschlossen, gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation „Children First Now“ und dem Verein für Sprachförderung „I.so.L.De“ eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Kopftuchfreie Schule“ in Düsseldorf durchzuführen.

Mit von der Partie sind u.a. der Schriftsteller Ralph Giordano, die Autorin Fatma Bläser („HennaMond“), die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Mina Ahadi, die Frauenrechtlerin Collin Schubert (terre des femmes), die Performancekünstlerin ParvanehHamidi sowie die gläubige Muslima Emel Zeynelabidin, die nach 30 Jahren das Kopftuch aus religiösen Gründen abgelegt hat. Moderator der Veranstaltung ist der Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung Michael Schmidt-Salomon.

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 30.1.09, im Hörsaal 3E (Gebäude 23.21) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt und beginnt um 16.00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Infos zur Kritischen Islamkonferenz siehe: www.kritische-islamkonferenz.de

 

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"Gegen Fremdenfeindlichkeit und reaktionäre Islamverteidigung"

Anlässlich des „Anti-Islamisierungs-Kongresses“, der vom 19. bis zum 21. September in Köln stattfinden soll, haben Vertreter der „Kritischen Islamkonferenz“ zum Widerstand „gegen die einheimischen und zugewanderten Rechtskräfte“ aufgerufen. In der von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), Ralph Giordano, Hartmut Krauss (Zeitschrift Hintergrund) und Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung) unterzeichneten Erklärung heißt es, den Veranstaltern des „Anti-Islamisierungs-Kongresses“ gehe es nicht darum, „die menschenrechtswidrigen, antidemokratischen und reaktionär-patriarchalischen Grundinhalte und Praktiken des Islam anzuprangern, sondern darum, Einwanderer aus der Türkei, dem Iran und arabischen Ländern pauschal als Bedrohung zu stigmatisieren.“ Diese Anti-Islam-Propaganda diene als Mittel zur „populistischen Ausbeutung begründeter islamkritischer Stimmungen innerhalb der einheimischen Bevölkerung“. Im Verborgenen bleibe dabei die „tiefe weltanschaulich-politische Wesensverwandtschaft zwischen einheimischem Rechtskonservatismus und islamischer Orthodoxie“, die sich etwa in gemeinsamen patriarchalen Werten ausdrücke.

Ähnlich scharf wie mit „Pro Köln“ und ihren Verbündeten rechnen die Vertreter der Kritischen Islamkonferenz jedoch auch mit der Gegenseite der „vermeintlich antirassistischen Islamversteher“ ab. Die Abgesandten Erdogans, Milli Görüs und die Grauen Wölfe würden sich „ins Fäustchen lachen, wenn die deutschen Blockierer einseitig und voller Vehemenz gegen Pro-Köln und Co. demonstrieren“, aber auf Tauchstation gingen, „wenn gegen Islamisten, Ehrenmörder, Zwangsverheirater, Karikaturenschänder, muslimische Mordhetzer und Judenhasser etc. aufzumarschieren wäre“.

Gefordert sei heute eine „dritte Kraft“, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ebenso wehre wie gegen menschenrechtswidrige Formen religiöser Herrschaft. Ziel dieser dritten Kraft sei „eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft, in der Menschenrechtsverletzungen von keiner Seite geduldet und verharmlost werden“.

Am 12. September wollen die Unterzeichner im Rahmen einer „Sonderveranstaltung der Kritischen Islamkonferenz anlässlich des „Anti-Islamisierungs-Kongresses“ ihre Positionen zu Gehör bringen. Als Redner werden Ralph Giordano, Mina Ahadi und der Islamkritiker Hartmut Krauss auftreten. Weitere Informationen auf der Website www.kritische-islamkonferenz.de

 

 

Kritische Islamkonferenz - ein großer Erfolg!

Vom 31.05 – 01.06.08 fand die Kritische Islamkonferenz in Köln statt. Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) wertete die Konferenz als großen Erfolg. Auch in den Medien wurde die Konferenz meist positiv besprochen. So schrieb der stellvertretende Chefredakteur der WAZ, Wilhelm Klümper, in seinem Kommentar zur Kritischen Islamkonferenz: "Ein Spektrum von Intellektuellen, Künstlern und Ex-Muslimen hat endlich die Stimme gegen das wachsweiche Geheische um Verständnis für die Befindlichkeiten radikaler Muslime erhoben. Denn fanatischer Islamismus bedeutet Gutheißen von Ehrenmorden, Steinigungen, Burka und Verfolgung Andersdenkender. Wer es genossen hat, als die 68er die Fenster unserer miefigen Republik aufrissen und mal ordentlich durchlüfteten, muss sich über diese Anti-Islamisten-Konferenz freuen. Denn Giordano, Wallraff und Co. kämpfen für den Erhalt unserer mühsam erstrittenen Freiheit."
Weitere Informationen (incl. Presseberichte) zur Kritischen Islamkonferenz:
http://www.kritische-islamkonferenz.de/
Direkter Link zur "Abschlusserklärung der Kritischen Islamkonferenz" (PDF):
http://www.kritische-islamkonferenz.de/erkl.pdf

Wie wertvoll ist Glaube heute?

Am Mittwoch, dem 23. April 2008, fand im Atlantic Forum eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Gaube versetzt Berge – Wie wertvoll ist Glaube heutzutage?“ statt.
Teilnehmer dieser Diskussion waren Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrat der Ex-Muslime, Dominikaner Schwester Jordana Schmidt, Landespastorin Annegrethe Stoltenberg, Rechtsanwalt Dr. Michel Friedmann, der Hamburger Religionswissenschaftler Wolfram Weise sowie der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Jo Groebel, der diese teilweise hitzige Podiumsdiskussion leitete. [weiter]


Ahadi: Wir müssen über Fitna diskutieren!

In einem Interview mit dem Humanistischen Pressedienst rät die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, zu einem differenzierten Umgang mit Geert Wilders umstrittenen islamkritischen Film "Fitna". Der Film verdeutliche, wie menschenverachtend der politische Islam sei, problemqatisch sei jedoch die tendenzielle Gleichsetzung realer Muslime mit dem politischen Islam.

Lesen Sie das Interview auf dem Portal des Humanistischen Pressedienstes [externer Link]


Buchpremiere in Berlin: "Ich habe abgeschworen" von Mina Ahadi und Sina Vogt

Am Mittwoch, dem 27. Februar 2008, findet im Lichtburg Forum (Behmstr. 13, 13357 Berlin) die offizielle Vorstellung der politischen Autobiographie von Mina Ahadi "Ich habe abgeschworen. Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe" statt. Das 272 Seiten starke Buch, das am gleichen Tag im Heyne Verlag erscheint, schildert die bewegende Lebensgeschichte einer Frau, die früh in Konflikt mit dem iranischen Mullahregime geriet und nach der Hinrichtung ihres erstens Manns zehn Jahre als Partisanin im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran und Irak überlebte. 1990 floh Mina Ahadi nach Österreich und zog 1996 nach Deutschland. Ihren Kampf für die Frauen- und Menschenrechte führte sie auch in Europa fort, wo sie 2001 das „Komitee gegen Steinigung“ und 2007 den „Zentralrat der Ex-Muslime“ mitbegründete.

In ihrem Buch erklärt die Vorsitzende des ZdE, warum der Islamismus in Deutschland eine große Gefahr darstellt und warum unbedingt verhindert werden muss, dass aus falsch verstandener religiöser Toleranz die Gesetze der Scharia in Deutschland geduldet werden.

An der Buchpräsentation im Lichtburg Forum sind neben Mina Ahadi die Autorin Sina Vogt, die das Buch gemeinsam mit Ahadi verfasste, sowie der Philosoph Michael Schmidt-Salomon beteiligt, der als Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung die Kampagne "Wir haben abgeschworen!" des Zentralrats der Ex-Muslime geleitet hat.

Die Veranstaltung im Lichtburg Forum beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 5,-€, ermäßigt 3,50,- €. Karten können im Vorverkauf in der Thalia-Buchhandlung im Gesundbrunnen-Center (Badstr. 4 13357 Berlin, Tel. 49 30 68-0) erworben werden. Vertreter der Medien wenden sich bitte an Ute Bierwisch (Presseabteilung des Heyne Verlags, Tel: +49/(0)89 4136-3134).

Hier können Sie den Flyer zur Veranstaltung herunterladen:
PDF-Dokument: Einladung zur Buchpräsentation im Lichtburg Forum


Ex-Muslime sagen "Nein" zu türkischen Schulen

Der Aufruf Erdogans, türkische Schulen in Deutschland einzurichten, sorgt für politischen Zündstoff. Der Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland lehnt den Vorschlag strikt ab. "Wer Integration ernst meint, der kann keine türkischen Schulen und damit eine weitere Isolation von Migranten zulassen", sagte die Zentralratsvorsitzende Mina Ahadi der "Leipziger Volkszeitung. "Gibt es erst türkische Schulen, dann gibt es auch bald islamische Schulen, Kliniken und den Kopftuchzwang. Wir müssen ernsthaft nachdenken, ob dass in Deutschland wirklich gewollt ist."
Lesen Sie hierzu auch den Bericht der ZDF-heute-Redaktion [externer Link]


ZdE begrüßt das Urteil des hessischen Staatsgerichtshof zum Kopftuchverbot

In seinem Urteil vom 10. Dezember 2007 hat der hessische Staatsgerichtshof in Wiesbaden mit knapper Mehrheit von sechs zu fünf Stimmen entschieden, dass das Kopftuchverbot für hessische Beamtinnen verfassungsgemäß ist. Damit wird das im Oktober 2004 in Kraft getretene hessische Gesetz bestätigt, das allen Beamtinnen, auch in Kommunen und Verwaltungen, das Tragen eines Kopftuches im Dienst untersagt. Der ZdE begrüßte das Urteil [weiter]

 

"Aufklären statt verschleiern!" Veranstaltung mit Mina Ahadi, Ralph Giordano und Günter Wallraff in Köln

Köln. Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), Mina Ahadi, fordert kopftuchfreie Schulen. In einer Erklärung des Zentralrats heißt es, der Staat solle ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen an öffentlichen Schulen einführen. Dieser Schritt sei notwendig, um Mädchen aus streng muslimischen Familien in ihrem Emanzipationsstreben zu unterstützen. Zwar sei es für eine offene Gesellschaft keineswegs unproblematisch, wenn der Staat in die Kleiderordnung seiner Bürger eingreife, dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass man jene gewähren ließe, die die offene Gesellschaft am liebsten ganz abschaffen würden. Die Verschleierung von Mädchen sei eine Form von „mentaler Kindesmisshandlung“, gegen die der Staat einschreiten müsse. Auf der Grundlage der Verfassung könnten nur „aufgeklärte Versionen des Islam“ toleriert werden, die etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau akzeptierten.

Ahadi will die Forderung nach einem Kopftuchverbot am 1. Dezember in Köln im Rahmen einer von der Giordano Bruno Stiftung veranstalteten Podiumsdiskussion begründen. Mit ihr kontrovers diskutieren werden die Schriftsteller Ralph Giordano und Günter Wallraff, die in den letzten Monaten ebenfalls mit islamkritischen Äußerungen für Schlagzeilen gesorgt haben. Die Debatte unter dem Titel „Aufklären statt verschleiern! - Islam in Deutschland“ wird vom Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, moderiert werden und ist als Auftaktveranstaltung zur „Kritischen Islamkonferenz“ im Frühjahr/Sommer 2008 gedacht. Veranstaltungsort der Diskussion am kommenden Samstag ist die Aula der Universität Köln (Albertus-Magnus Platz 1). Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zur Veranstaltung sowie zur Forderung des ZdE nach einem Kopftuchverbot: www.kritische-islamkonferenz.de


Mina Ahadi ist "Secularist of the Year"!

LONDON. (hpd) Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, ist PreisträgerIn des mit £5,000 dotierten “Irwin Prize for Secularist of the Year”. Die Preisurkunde wurde ihr am vergangenen Samstag im Rahmen eines Festakts durch Richard Dawkins überreicht. Die Auszeichnung „Secularist of the Year“ wird von der britischen National Secular Society jährlich an Personen oder Organisationen verliehen, die nach Ansicht der Gesellschaft Bemerkenswertes für die Sache des Säkularismus beigetragen haben. [Lesen Sie hierzu die Meldung auf hpd-online]


Ex-Muslime verurteilen Mordaufrufe gegen Wallraff und Vilks

Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Mina Ahadi hat die Mordaufrufe gegen den schwedischen Zeichner Lars Vilks und den deutschen Schriftsteller Günter Wallraff aufs Schärfste verurteilt. Die ZdE-Vorsitzende erklärte heute in Köln, dass man sich von den militanten Verfechtern des Islam nicht einschüchtern lassen dürfe. „Statt ängstlich den Kopf einzuziehen, sollten wir gerade jetzt in die Offensive gehen und die berechtigte Kritik an Islam und Islamismus deutlicher als je zuvor formulieren!", sagte Ahadi gegenüber dem Humanistischen Pressedienst (hpd). [Lesen Sie den vollständigen Text auf hpd-online]


Arzu Toker ist vom Amt der 2. Vorsitzenden des ZdE zurückgetreten

Arzu Toker hat ihr Amt als 2. Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime niedergelegt und ist aus dem Verein ausgetreten. Die Mitbegründerin des ZdE erklärte, dass der Zentralrat in der kurzen Zeit seines Bestehens erfreulicherweise eines seiner zentralen Ziele bereits erreicht habe, nämlich der Öffentlichkeit und den staatlichen Instanzen bewusst zu machen, dass die islamischen Organisationen in Deutschland keineswegs alle Menschen aus sog. „muslimischen Herkunftsländern“ vertreten können. Da sie in der Migrationspolitik jedoch stets gefordert habe, dass sich Migranten nicht separieren, sondern in die einheimischen Organisationen integrieren sollten, wolle sie nun ihre Aufklärungsarbeit im Rahmen der Giordano Bruno Stiftung und als Mitglied des Internationalen Bundes der Konfessionsfreien und Atheisten fortsetzen.
Der Vorstand des Zentralrats der Ex-Muslime bedauerte die Entscheidung Tokers, die sich große Verdienste um die Sache der Ex-Muslime erworben habe, und wünschte ihr für Ihre weitere politische Arbeit viel Erfolg. In den nächsten Tagen wird der Vorstand des ZdE beraten, wer bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch den Posten des 2. Vorsitzenden des Vereins übernimmt.

 

ZdE verurteilt islamistische Gewalttat gegen Ehsan Jami

Am vergangenen Wochenende wurde Ehsan Jami, der Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Holland, in Voorburg von drei Islamisten angegriffen und niedergeschlagen. Der Überfall ereignete sich, nachdem Ehsan gerade einen Supermarkt verlassen hatte. Wahrscheinlich hatten die drei Täter ihm dort gezielt aufgelauert.
Aufgrund dieser hinterhältigen Attacke haben die niederländischen Sicherheitsbehörden nun den Personenschutz für Ehsan ausgeweitet. weiter


ZdE freut sich über die Gründung des "Council of Ex-Muslims" in Großbritanien

LONDON. Am heutigen Donnerstag, dem 21. Juni 2007, wurde in London vor internationaler Presse der "Council of Ex-Muslims of Britain" vorgestellt. Mina Ahadi, Vorsitzende des deutschen "Zentralrats der Ex-Muslime", war bei der Pressekonferenz in London anwesend und wünschte der Vorsitzenden der britischen Schwesterorganisation, Maryam Namazie, viel Erfolg bei der so notwendigen Aufklärungsarbeit. Die britischen Ex-Muslime stellten der Presse heute u.a. ihr "Manifesto: We have renounced religion!" vor.
Download des PDF-Dokuments "We have renounced religion!"
Website des Council of Ex-Muslims of Britain: http://www.ex-muslim.org.uk


Zentralrat der Ex-Muslime verteidigt Ralph Giordano

KÖLN. Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) hat die Morddrohungen gegenüber Ralph Giordano scharf verurteilt und seine Kritik am Moscheenbau, zwar nicht im Detail, aber doch grundsätzlich, unterstützt. Die journalistischen Angriffe auf den prominenten Antifaschisten, gegen den aufgrund seiner Islamkritik der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit erhoben wurde, wies der ZdE als „absurd" zurück. Tatsächlich verhalte es sich so, dass der Islam als vormoderne Vorschriftenreligion mit zahlreichen demokratischen Grund- und Menschenrechten auf Kriegsfuß stehe, weshalb man nicht vorschnell mit dem Verweis auf Artikel 4 des Grundgesetzes jede Kritik an der Ausbreitung islamischer Normen und Handlungsweisen mundtot machen könne, teilte der Vorstand des ZdE dem humanistischen Pressedienst (hpd) mit. Lesen Sie die vollständige Meldung auf hpd-online.de
[Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der grundsätzliche Kommentar von Hartmut Kraus]

 

ZdE begrüßt die Gründung eines "Zentralrats der Ex-Muslime" in Skandinavien

Nachdem bereits Anfang Mai ein Komitee für die Gründung einer Organisation von Ex-Muslimen in den Niederlanden seine Arbeit aufgenommen hat, wird das deutsche Vorbild nun auch in Nordeuropa übernommen. Für den 25. Mai ist eine Pressekonferenz in Stockholm geplant, auf dem die Konstituierung eines Zentralrates der Ex-Muslime in Skandinavien vorgestellt werden wird. [weiter]

 

ZdE begrüßt die Gründung eines Komitees der Ex-Muslime in Holland

Anfang Mai haben einige Aktivisten in Holland ein Komitee für die Gründung einer Organisation von Ex-Muslimen in den Niederlanden ins Leben gerufen. Der Zentralrat der Ex-Muslime begrüßt die Konstituierung einer "Bruderorganisation" in den Niederlanden und ruft dazu auf, diesem Beispiel auch in anderen Ländern zu folgen. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des ZdE sowie die Meldung des Humanistischen Pressedienstes (hpd)

 

Vortrags- und Diskussionsabend mit Mina Ahadi und Arzu Toker

Die Reaktionen auf die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime von vielen Menschen
in Deutschland und in vielen anderen Ländern bestätigen, dass die Menschen
eine andere Politik gegenüber islamischen Organisationen und ihren Aktivitäten
erwarten.
Der Zentralrat der Ex-Muslime lädt deshalb ein zu einem Vortrags- und Diskussionsabend mit Mina Ahadi und Arzu Toker:
Ort: Kapellenstr. 9, Köln-Kalk
Zeit: Freitag, 11. Mai 2007, 19.30 Uhr
Einladungsplakat downloaden

 

ZdE fordert Auflösung der Islamkonferenz

Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) fordert den deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble auf, die Islamkonferenz aufzulösen und stattdessen den Integrationsgipfel voranzubringen. Die Islamkonferenz fördere nicht die Integration von Zuwanderern, sondern behindere sie, schreibt der ZdE in seiner heutigen Presseerklärung. [weiter]

 

ZdE verurteilt den Mord an drei Mitarbeitern eines christlichen Verlags und warnt vor der "Türkisch-Islamischen Synthese"

Der Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt den brutalen Mord an den drei Mitarbeitern eines christlichen Verlags, darunter ein deutscher Übersetzer und Berater in Erziehungsfragen, und spricht den betroffenen Familien und Hinterbliebenen sein herzliches Beileid aus. [weiter]

 

"Beginn einer weltweiten islamkritischen Aufklärungsbewegung"

Die kommende Ausgabe der Zeitschrift "Materialien und Informationen zur Zeit" (MIZ 1/07) wird den "Zentralrat der Ex-Muslime" als Schwerpunktthema behandeln. Das ausführliche MIZ-Interview mit Mina Ahadi und Arzu Toker "Beginn einer weltweiten islamkritischen Aufklärungsbewegung" kann nun schon vorab auf dem Portal des humanistischen Pressedienstes (hpd) gelesen werden.

 

Nach dem "Koranurteil": ZdE kritisiert deutsche Rechtsprechung und Integrationspolitik

Nach dem Urteil einer deutschen Familienrichterin, das sich auf den Koran stützte, hat der Zentralrat der Ex-Muslime die Praxis der Rechtsprechung sowie die Integrationspolitik in Deutschland scharf kritisiert. Die beiden Vorsitzenden des ZdE, Mina Ahadi und Arzu Toker, fanden in ihren Interviews zum Thema deutliche Worte (siehe Presseberichte).
Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des ZdE

 

Weiterhin hohes Medieninteresse, Unterstützen Sie den ZdE!

Das Medieninteresse am ZdE ist weiterhin ungebrochen. Mina Ahadi und Arzu Toker geben vor allem internationalen Berichterstattern täglich Interviews. Mittlerweile wurde auch ein Spendenkonto für den Zentralrat der Ex-Muslime eingerichtet (siehe Impressum). Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, damit wir möglichst viele Menschen mit unserem Anliegen, der Stärkung einer aufklärerischen, humanistischen Streitkultur, erreichen können. Vielen Dank!

 

Stichwort "Islamischer Dachverband": Die "grenzenlose Naivität" deutscher Politiker

Der Zentralrat der Ex-Muslime wirft bundesdeutschen Politikern eine „grenzenlose Naivität" im Umgang mit islamischen Verbänden vor. Die stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats, Arzu Toker, erklärte hierzu in Köln, es sei „schlichtweg Unsinn", dass deutsche Politiker den geplanten Dachverband islamischer Organisationen als zentralen Ansprechpartner für die 3,4 Millionen in Deutschland lebenden sog. „Muslime" begreifen. Lesen Sie die entsprechende Nachrichtenmeldung auf hpd-online, die u.a. auch auf einen tragisch-komischen Schildbürgerstreich des Grünen-Politikers Volker Beck hinweist.
Ergänzend hierzu: Pressemitteilung des ZdE

 

Erfolgreiche Pressekonferenz, "Kritische Islamkonferenz" angekündigt

Hohe Medienresonanz auf der ersten Pressekonferenz des ZdE: Erschienen waren rund 100 Journalisten, darunter Mitarbeiter von CNN, Reuters, dpa, AFP, ARD, ZDF, Arte, Spiegel online, Deutschlandfunk, BZ, TAZ, FAZ. Eine kleine Anzahl der erschienenen Medienberichte ist nun auf unserer Pressebericht-Seite verlinkt.

 

Start der Website www.ex-muslime.de

Zeitgleich mit der Pressekonferenz in Berlin startet heute diese offizielle Website des Zentralrats der Ex-Muslime. Bislang ist unser Webangebot nur deutschsprachig, wir arbeiten aber daran, in Zukunft auch englischsprachige Informationen für Sie bereitstellen zu können.

 

Pressekonferenz in Berlin

Die erste offizielle Pressekonferenz des Zentralrats der Ex-Muslime wird am Mittwoch , dem 28.2. um 15.00 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin stattfinden. weiter

 

Kelek: Keine Verbindung zum Zentralrat

In der Presse wurde die Autorin Necla Kelek fälschlicherweise mit dem neu gegründeten Zentralrat der Ex-Muslime in Verbindung gebracht. weiter

 

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